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Shaqiri sticht Weltmeister aus

Roberto Mancini, Trainer bei Inter Mailand, hat einen wichtigen personellen Entscheid gefällt und den Schweizer Internationalen Xherdan Shaqiri auf Kosten des deutschen Weltmeisters Lukas Podolski in den 25-Mann-Kader für die K.o.-Phase der Europa League nominiert. Weil sowohl Shaqiri als auch Podolski für ihre ehemaligen Clubs Bayern München und Arsenal London in dieser Saison schon in der Champions League auf internationaler Bühne gespielt haben, durften die Mailänder der Uefa für die Europ League nur einen der beiden melden. Und dabei hat Shaqiri Weltmeister Podolski ausgestochen. Inter trifft am 19. Februar in den Sechzehntelfinals auf Celtic Glasgow.
Nach dem 1:4 in Wolfsburg zum Rückrundenstart, der ersten Niederlage dieser Saison, konnte Leader Bayern München auch im Heimspiel gegen Schalke 04 beim 1:1 schon wieder nicht gewinnen. Diesmal war Trainer Pep Guardiola nicht unbedingt erbost über seine Mannschaft, sondern vielmehr über Linienrichter Häcker. Als Uchida einen Schuss von Lewandowski ins eigene Tor abfälschte, hatte Häcker den Ball zuvor irrtümlicherweise im Toraus gesehen, was den Katalanen auf die Palme brachte. Er sprintete an die Eckfahne und gratulierte Häcker per Handschlag hämisch zu dessen Fehlentscheidung. Nicht gerade eine feine Geste eines Mannes, den ansonsten durchaus gute Manieren und Andstand auszeichnen.
Diese Meldung kommt in der Krise ziemlich ungelegen und sorgt für noch mehr Unruhe: Henrikh Mkhitaryan, der erklärte Lieblingschüler von Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, plant offenbar seinen vorzeitigen Abgang. Der armenische Internationale, den Dortmund für 27,5 Millionen Euro als Ersatz für den zu den Bayern abgewanderten deutschen Weltmeister Mario Götze verpflichtet hatte, will den Club im Sommer verlassen. Das bestätigt sein Berater Mino Raiola in einem Gespräch mit dem bulgarischen Sportportal «Topsport»: «Henrikh hat den Wunsch, Dortmund im Sommer zu verlassen. Ich muss schauen, was man da machen kann.» Juventus-Turins Präsident Giuseppe Marotta hat vor drei Wochen öffentlich sein Interesse angemeldet. Und Raiola sagt dazu denn auch: «Er würde sicherlich sehr gut zu Juve passen. Henrikh sollte bei einem der zehn internationalen Topteams spielen.» Mkhitaryans Vertrag läuft beim derzeitigen Tabellenletzten allerdings noch bis 2017.
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