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Schweizer WM-Traum geplatzt

Die Schweizer Fussballerinnen müssen weiter auf ihre erste Teilnahme an einem grossen Turnier warten.

Ana Maria Crnogorcevic und das Schweizer Nationalteam segeln an der WM-Teilnahme vorbei.
Ana Maria Crnogorcevic und das Schweizer Nationalteam segeln an der WM-Teilnahme vorbei.
Keystone

Die Frauen-WM vom kommenden Sommer in Deutschland findet ohne die Schweizer statt. Das Team von Béatrice von Siebenthal bezog im Barrage-Rückspiel gegen Italien auf dem Aarauer Brügglifeld eine 2:4-Niederlage. Das Hinspiel in Treviso hatte die Schweiz am Samstag 0:1 verloren. Trotzdem können die SFV-Damen auf das Erreichte stolz sein. Zu Beginn der Ausscheidung hatte ihnen fast niemand zugetraut, dass sie so lange im Rennen um einen WM-Startplatz bleiben würden.

Die zweite Niederlage gegen die Italienerinnen war keineswegs zwingend. Nach Anfangsschwierigkeiten lautete das Chancenverhältnis zur Pause 5:0 zu Gunsten der Schweiz. Die besten Möglichkeiten vergaben Ana Maria Crnogorcevic aus kurzer Distanz mit einem Kopfball (26.) und Selina Kuster, die an der Latte scheiterte (35.).

Einbruch nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel machten die Schweizerinnen mit ärgerlichen Fehlern ihre Hoffnungen selbst zunichte. Torhüterin Marisa Brunner konnte in der 52. Minute einen relativ harmlosen Freistoss von Elisa Camporese nicht festhalten, und auch beim Nachschuss von Captain Patrizia Panico sah sie schlecht aus: Der Ball rollte in der nahen Ecke über die Linie.

Sandy Maendly konnte zwar wenig später wieder ausgleichen, doch nach einem Foul von Noémie Beney gab es Penalty für Italien, Camporese verwandelte ihn. Von diesem Rückschlag sollten sich die Rot-Weissen nicht mehr erholen. Maendlys zweiter Treffer war ein schwacher Trost. Es fehlte in der Endabrechung an Routine und Kaltblütigkeit.

si

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