Zum Hauptinhalt springen

Die grössten Skandale im Schweizer Fussball

Ein grössenwahnsinniger Tschetschene, ein falscher Scheich und Betrugsfälle in Millionenhöhe. Der FC Wil ist längst nicht die einzige groteske Fussball-Posse.

Leider nein: Der Tschetschene Bulat Tschagajew, der im Mai 2011 bei Xamax einstieg, führte die Neuenburger ins Chaos und in den Konkurs. Einer der Tiefpunkte: In der Pause des Cupfinals drohte er den Spielern: «I will kill you all!» (27. Oktober 2011)
Leider nein: Der Tschetschene Bulat Tschagajew, der im Mai 2011 bei Xamax einstieg, führte die Neuenburger ins Chaos und in den Konkurs. Einer der Tiefpunkte: In der Pause des Cupfinals drohte er den Spielern: «I will kill you all!» (27. Oktober 2011)
Keystone
Vorgeführt im Kastenwagen der Polizei:Tschagajew muss sich vor einem Gericht im neuenburgischen Boudry verantworten. Bis Mai 2012 sitzt er in Untersuchungshaft und muss im April 2013 das Land verlassen. (29. Februar 2012)
Vorgeführt im Kastenwagen der Polizei:Tschagajew muss sich vor einem Gericht im neuenburgischen Boudry verantworten. Bis Mai 2012 sitzt er in Untersuchungshaft und muss im April 2013 das Land verlassen. (29. Februar 2012)
Keystone
Geflüchtet: Unter Führung von Marc Roger häufte Servette 11 Millionen Franken Schulden an und musste 2005 Konkurs anmelden. Roger flüchtete nach der Untersuchungshaft nach Frankreich, 2007 wurde er in Spanien festgenommen. (24. Februar 2004)
Geflüchtet: Unter Führung von Marc Roger häufte Servette 11 Millionen Franken Schulden an und musste 2005 Konkurs anmelden. Roger flüchtete nach der Untersuchungshaft nach Frankreich, 2007 wurde er in Spanien festgenommen. (24. Februar 2004)
Keystone
1 / 13

Seit Helios Jermini, der frühere Präsident des FC Lugano, im März 2002 in seinem Auto tot aus dem Luganersee geborgen wurde, erschütterten immer wieder grössere und kleinere Skandale den Schweizer Fussball. Ausser bei Hermini, der 45 Millionen Franken erschwindeltes Geld in den Verein seines Herzens gesteckt hatte, endete immerhin keine der teils grotesken Geschichten tödlich.

Der Tschetschene Bulat Tschagajew, der Xamax ruinierte, und Andreas Hafen, der 11 Millionen Franken aus den Kassen seines Arbeitgebers UBS in den FC Wil pumpte, mussten ins Gefängnis. Genauso wie der falsche Scheich Volker Eckel, der die GC-Führung an der Nase herumführte.

Aktuell ist wieder der FC Wil in den Schlagzeilen: Nach dem Ausstieg der türkischen Investoren drohen die Lichter beim mit grossen Ambitionen in die Saison gestarteten Challenge-League-Verein auszugehen.

Die Bildstrecke oben rekapituliert die Geschichten von Lugano 2002 bis Wil 2017.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch