Zum Hauptinhalt springen

Schuster bei Real Madrid vor der Entlassung

Vier Tage nach dem Ausscheiden im Cup gegen einen Drittligisten blamierte sich Real Madrid auch in der Primera Division.

Nach dem 0:1 beim Tabellen-Zehnten Valladolid könnten die Tage von Bernd Schuster als Coach der «Königlichen» gezählt sein. Die Presse war sich nach dem Cup-Debakel einig: Verliert Schuster mit Real auch beim bescheidenen Valladolid, dem Team, das in der Woche zuvor vom FC Barcelona 0:6 deklassiert wurde, wird der Deutsche als Trainer entlassen.

Nach einer Krisensitzung der Vereinsführung waren dann die Entscheidungsträger des neunfachen Champions-League- bzw. Meistercup-Siegers um leisere Töne bemüht: Schusters Job sei «nicht akut in Gefahr», lautete die offizielle Lesart. Doch der Auftritt in der Provinz genügte spielerisch nicht einmal minimalsten Ansprüchen. Dem königlichen Selbstverständnis spottete er ohnehin. Erst in den letzten Minuten schaffte es das teure Real-Ensemble, den Aussenseiter in Bedrängnis zu bringen. Ein Kopfball von Fabio Cannavaro wurde auf der Linie weggeschlagen, ein Weitschuss von Sergio Ramos flog knapp über das Tor.

Bernd Schuster nahm das Verdikt stoisch ruhig, auf der Bank sitzend, hin. Aktives Coaching betrieb er fast nicht. Aktiv war dafür der Uruguayer Nestor Canobbio, vor allem in der 49. Minute. Der Südamerikaner setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und traf aus 15 Metern unter die Latte. Reals zweite Niederlage in der Primera Division war besiegelt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch