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«Walter Samuel hat von Basel geschwärmt»

Der 23-jährige kolumbianische Nationalspieler Eder Balanta hat beim FC Basel für vier Jahre unterschrieben. Der Innenverteidiger sagt der BaZ, was ihn vom FCB überzeugt hat.

Zu Beginn gleich Höhenluft: Eder Balanta im Trainingslager in Crans-Montana.
Zu Beginn gleich Höhenluft: Eder Balanta im Trainingslager in Crans-Montana.
Tilman Pauls

Viel Zeit zur Eingewöhnung blieb Eder Alvarez Balanta nicht: Nachdem sein Flug am Mittwochnachmittag in der Schweiz gelandet war, wurde er gestern in die Walliser Berge chauffiert, kam dort um 16.30 Uhr an – und absolvierte wenige Stunden später schon seine ersten Interviews im Dress des FC Basel. In der Zwischenzeit hatte der 23-jährige Innenverteidiger aus Kolumbien noch schnell einen Vierjahresvertrag mit dem FCB unterschrieben, der dem Club rund drei Millionen Franken wert sein soll. So ist es zumindest zu hören.

Bezahlbare Innenverteidiger von internationalem Format sind in diesen Tagen ein rares Gut. Doch mit Balanta, der vom argentinischen Club River Plate in die Schweiz wechselt, könnte den Baslern ein Glücksgriff gelungen sein. Zwar konnte Balanta nicht mehr so überzeugen wie zu Beginn seiner Karriere, als er im Alter von 17 Jahren nach Argentinien wechselte und sich dort dank seinem guten Zweikampf-Verhalten, einer sicheren Spieleröffnung und grosser Sprungkraft in der ersten Mannschaft von River Plate etablierte. Doch nicht umsonst wurde er einst gar mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht.

Daraus wurde zwar nichts. Aber jetzt sucht der Kolumbianer eben beim FC Basel sein Glück in Europa.

Eder Balanta, wie ist Ihr Transfer zum FC Basel zustande gekommen?

Der ganze Transfer lief über meinen Agenten ab. Er hat mir eines Tages vom Interesse des FC Basel erzählt und von diesem Moment an habe ich dann angefangen, mich über den Verein zu informieren. Ich habe sehr schnell gemerkt, was der Club mir alles bieten kann.

Was denn?

Ich denke, dass der FCB mir in der aktuellen Phase meiner Karriere die Möglichkeit bietet, mich als Spieler und Mensch weiterzuentwickeln.

Gab es noch Angebote anderer Clubs?

Es gab durchaus Interesse von anderen Vereinen. Aber keine der Offerten war jemals so konkret wie jene vom FC Basel.

Ihnen war also gleich klar, dass Sie dem FC Basel zusagen würden?

Ja, absolut. Die Verantwortlichen des Clubs haben sich vom ersten Moment an sehr korrekt verhalten, und ich denke, dass das für einen Spieler schon ein sehr wichtiges Zeichen ist, wenn es um einen Wechsel geht. Zumal Basel ja meine erste Station in Europa ist.

Was wissen Sie denn bereits von Ihrem neuen Verein?

Ich weiss, dass der FCB aktuell der grösste Verein in der Schweiz ist. Dass er zuletzt immer Meister geworden ist. Und dass die Mannschaft stets in den grossen europäischen Wettbewerben dabei ist.

Sie kommen aus der argentinischen Liga, von River Plate. Hat Ihnen Walter Samuel etwa über Basel erzählt?

Nein, mit ihm persönlich hatte ich keinen Kontakt. Aber ein paar Leute, die ich kenne, haben sich tatsächlich bei ihm erkundigt. Er hat nur davon geschwärmt, wie toll es in Basel sei. Das war natürlich auch noch ein sehr wichtiges Zeichen für mich.

War es für Sie schon immer ein Traum, eines Tages in Europa zu spielen?

Ja, seit ich ein kleiner Junge bin. Für alle Spieler aus Lateinamerika ist es von jungen Jahren an das Grösste, wenn sie ein Mal in ihrer Karriere als Fussballer in Europa spielen dürfen.

Sie haben die europäischen Turniere wie die Champions League bereits angesprochen. War das ein wichtiger Grund für Ihren Wechsel in die Schweiz?

Das ist wohl für jeden Fussballer das Ziel, mal auf so einem hohen Niveau spielen zu können. Ich weiss, dass es ein grosses Privileg ist.

Was sind Ihre Ziele mit dem FCB?

Nun, zuerst will ich mich so schnell wie möglich an mein neues Umfeld gewöhnen und mich in Basel einleben. Ich werde alles dafür tun, damit dies so schnell wie möglich gelingt.

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