Zum Hauptinhalt springen

Reklamieren verboten

Nach dem missratenen Auftritt in Sitten fordert Trainer Thorsten Fink gegen die AC Bellinzona eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft (Sonntag, 16.00 Uhr), ohne es dabei mit den Emotionen zu übertreiben – dem FCB droht die gelbe Gefahr.

Die Antworten sind wieder kürzer geworden, der Ton im Training bestimmter. Thorsten Fink wirkt einen Tick angespannter als noch vor ein paar Wochen, und das hat Gründe. In den letzten fünf Spielen hat der FCB nur noch einmal gewonnen, während Rivale FC Zürich zuletzt acht Siege aneinanderreihte und die Basler in der Tabelle nun um zwei Zähler überflügelt hat. Die Rotblauen haben keine gute Phase, doch jetzt ist der Alles-oder-nichts-Monat Mai angebrochen, mit fünf Super-League-Partien, die es in sich haben werden.

Der FCB hat sich die knifflige Ausgangslage selbst eingebrockt. Gegen die vom Abstieg bedrohten Tessiner können sich die Rotblauen keinen weiteren Schnitzer mehr leisten, wollen sie aus eigener Kraft den Meistertitel verteidigen. Also sagt Fink: «Wer Meister werden will, muss Bellinzona schlagen.» Der Weg zu den drei Punkten scheint einfacher als auch schon. Bellinzona wirkt nicht so gefestigt, der Trainerwechsel – von Roberto Morinini zu Carlo Tebi just nach einem debakulösen 0:4 gegen den FC Basel Mitte März – hat den Verein nicht zur Ruhe kommen lassen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.