Regen, Wind und eine Vertragsverlängerung

Zum Trainingsstart des FC Basel gibt es noch nichts Neues von Mohamed Elneny, aber dafür konnte der Verein Abwehrchef Marek Suchy längerfristig an sich binden.

Zwei mit neuen Verträgen: Abwehrchef Marek Suchy und der slowenische Neuzuzug Andraz Sporar.

Zwei mit neuen Verträgen: Abwehrchef Marek Suchy und der slowenische Neuzuzug Andraz Sporar.

(Bild: Keystone)

Am interessantesten waren natürlich die neuen Gesichter, die in den Trainingskleidern des FCB zum Start ins neue Jahr dem Regen und schneidenden Wind trotzten: Dereck Kutesa (18, von Servette) und der Slowene Andraz Sporar (21, von Ljublijana). Nicht dabei war der aktuellste Zuzug, Alexander Fransson (21, von Norrköping). Der Mittelfeldspieler befindet sich in seinem ersten Zusammenzug der schwedischen A-Nationalmannschaft. Entsprechend gross ist der Stolz bei der Clubführung, dass Fransson sich für Basel entschieden hat. «Das ist eine Bestätigung, dass wir gute Arbeit leisten», konstatiert Präsident Bernhard Heusler.

Die Schlagzeile des Tages lieferten aber keine der neue Personalien und auch nicht jene von Mohamed Elneny, dessen Wechsel zu Arsenal noch immer nicht fix ist. Nein, der FCB konnte seinen Abwehrchef längerfristig an sich binden. Marek Suchy unterschrieb eine neue Vertrag bis 2020. «Ich kann mich mit den Zielen des Clubs identifizieren und spüre das Vertrauen», sagt der Tscheche, dem es in der Schweiz ausgezeichnet gefällt und der nach eigener Aussage kein anderes Angebot auf dem Tisch hatte. Die Zeichen auf Abschied stehen dafür bei Albian Ajeti. «Wir sind uns nicht über eine Vertragsverlängerung einig geworden», berichtet Heusler. Der ambitionierte Stürmer dürfte sich nach einem neuen Verein umsehen.

Vailati und Vaclik noch verletzt

Die Weihnachtspause war beim FCB nach einem anstrengenden Halbjahr hoch willkommen. «Es hätten ein paar Tage mehr sein dürfen, aber wir haben uns trotzdem auf den Trainingsstart gefreut», sagt Urs Fischer. Am erfreulichsten für den Cheftrainer, der die Festtage im Westen der USA verbrachte, war die Tatsache, dass das rotblaue Lazarett praktisch verwaist ist. Manuel Akanji trainierte bereits wieder voll mit, Daniel Hoegh wird in den nächsten Tage einsteigen. Philipp Degen braucht nach seiner Schulteroperation noch eine Weile, bis er sich wieder in die Zweikämpfe wagen kann.

Die Basler Sorgenkinder stehen im Tor – beziehungsweise eben nicht. Tomas Vaclik und Germano Vailati befinden sich noch im Aufbautraining, wobei die Nummer zwei näher an einer Rückkehr zwischen die Pfosten steht als Vaclik. Die beiden haben noch ein paar Wochen Zeit, bis die ersten Ernstkämpfe anstehen.

Defensiv stabiler, offensiv effizienter

Nächster Fixpunkt ist das Testspiel gegen Biel am Samstag, nächste Woche geht es dann ins Trainingslager nach Marbella (Sp). Dort soll nicht nur intensiv an der körperlichen Verfassung gearbeitet werden, sondern auch an spielerischen Defiziten. «Wir wollen in der Defensive stabiler und im Spiel nach vorn effizienter werden», erklärt Fischer. So sollen die verbleibenden Saisonziele erreicht werden, bei denen der Meistertitel natürlich alles überragt. Für die Europa League formuliert der 49-Jährige vorsichtig das Erreichen der nächsten Runde. Der Final im eigenen Stadion ist für ihn kein Thema – «aber Träume sind erlaubt.»

baz.ch/Newsnet

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