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Patient FCB auf dem Weg der Besserung

Dimitri Oberlin sei Dank: Nach zwei Liga-Niederlagen in Serie gewinnen die Basler den Klassiker gegen den FC Zürich mit 1:0 (0:0) – und können vorerst aufatmen.

Das Tor des Tages schoss Dimitri Oberlin (rechts) nach einem Eckball.
Das Tor des Tages schoss Dimitri Oberlin (rechts) nach einem Eckball.
Keystone

Nein, ganz gesund ist der kranke Patient FC Basel sicher noch nicht. Dafür war die Leistung gegen den FC Zürich in der Offensive schlicht zu dünn. Aber die Rotblauen sind auf dem Weg der Besserung, die Intensivstation haben sie verlassen. «Wenn man bedenkt, wieviel Druck da war, dann ist dieser Sieg sehr, sehr wertvoll», sagt Verteidiger Michael Lang.

Im Klassiker gegen den FC Zürich brachte der FCB wieder jene Emotionen ins Spiel, die Trainer Raphael Wicky bei den Niederlagen gegen Lausanne-Sport (1:2) und St.Gallen (1:2) so sehr vermisst hatten. In einer taktischen 3-4-3-Ausrichtung schmissen sich die Basler in jeden Zweikampf und kämpften um jeden Quadratmeter Rasen. «Wir haben uns wieder an die Grundelemente erinnert, die im Fussball unabdingbar sind», freute sich Wicky, «wenn wir das wieder regelmässig auf den Platz bringen, wenn wir noch viele schöne Abende erleben».

Auch nach der Pause zeigte der FCB eine beherzte Leistung – wenngleich sein Spiel in der Offensive zusehends mangelhafter wurde.

Das Tor des Tages schoss Dimitri Oberlin dann aber nach einem Eckball von Luca Zuffi und einem Zweikampf zwischen FCZ-Verteidiger Alain Nef und FCB-Captain Marek Suchy. Die Zürcher waren ausser sich, dass der Treffer überhaupt galt. «Das war ein klares Foul», schnaubte Nef, «Suchy ist mir in den Rücken gerutscht. Sonst wäre das nie ein Tor geworden. Es ist sehr bitter, so zu verlieren». Für den FCZ war es die erste Niederlage der Saison.

Der FCB dagegen feierte den vierten Erfolg und schloss somit das erste Saisonviertel mit 14 Zählern ab. Natürlich ist das viel zu wenig für den erfolgsverwöhnten Serienmeister der letzten Jahre. Aber die Tendenz zeigt nach oben – vor allem, was das Engagement der Mannschaft betrifft. Und mit Oberlin, der sein zweites Tor für den FCB feierte, wächst eine vielversprechende Alternative im Angriff heran. Die drei Punkte geben den Baslern auf jeden Fall Mumm für das nächste schwere Heimspiel – am Mittwoch in der Champions League gegen Benfica Lissabon.

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