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Österreicher melden: Okafor zu RB

Der 19-jährige Flügelspieler könnte den FCB schon in den nächsten Stunden in Richtung Salzburg verlassen.

Noah Okafor wurde in der Vorwoche in Bern als bester Youngster der Super League ausgezeichnet. (Foto: Freshfocus)
Noah Okafor wurde in der Vorwoche in Bern als bester Youngster der Super League ausgezeichnet. (Foto: Freshfocus)

Letzte Woche hiess es noch, der FC Basel werde seinen Mittelfeldspieler Noah Okafor frühestens im Sommer 2020 ziehen lassen. Und das, obwohl der Verein zwei konkrete Angebote vorliegen habe. Jetzt deutet allerdings alles darauf hin, dass der Wechsel schon in den nächsten Stunden zustande kommen könnte. Die Salzburger Nachrichten berichten, dass RB Salzburg den Basler für elf Millionen Euro, also umgerechnet rund zwölf Millionen Franken, verpflichten wird. FCB-Sportchef Ruedi Zbinden meinte gegenüber der BaZ zum möglichen Wechsel: «Das sind Spekulationen aus Österreich.»

Am Sonntag, beim Spitzenspiel gegen die Young Boys, sass Okafor noch auf der Tribüne und sah von dort aus, wie der FC Basel gegen YB mit 0:2 verlor. Offiziell wurde der 19-Jährige als verletzt gemeldet, die Adduktoren, teilte der Verein mit. Aber natürlich wurde sofort spekuliert, ob der Verein oder gar Okafor selbst auf einen Einsatz verzichtet habe, um einen anstehenden Transfer nicht zu gefährden.

In dieser Woche mehrten sich dann die Gerüchte, dass Okafor selbst auf einen Wechsel dränge, weil er nach einem enttäuschenden Halbjahr nicht mehr zufrieden sei mit seiner Rolle beim FC Basel. Und nun deutet vieles darauf hin, dass das Talent nach Österreich wechselt, wo er in den nicht gerade kleinen Schatten von Erling Haaland treten soll.

Mit der kolportierten Ablösesumme von zwölf Millionen Franken würden die Basler entsprechend entschädigt. Und offenbar haben sie auch eine Beteiligung ausgehandelt, wenn Okafor die österreichische Liga eines Tages wieder verlässt und zu einem noch grösseren Verein zieht. Allerdings ist es auch so, dass man lange Zeit gedacht hatte, dass dieser so hochtalentierte Spieler eine noch grössere Wertanlage für die Basler werden könnte.

Nach einer durchwachsenen Hinrunde ist dies jedoch nicht der Fall. Und der FCB könnte in den kommenden Stunden nicht nur ein Talent, sondern auch einen wichtigen Baustein im aktuellen FCB-Team verlieren.

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