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Nur YB kann sich nach dem Sieg freuen

YB schlägt den FC Sion klar mit 3:0 und ist definitiv in der Europa-League-Ausscheidung. Der FC Thun gelingt dieses Vorhaben nicht mehr, trotz eines 1:0-Erfolges in Luzern.

Klare Sache im Stade de Suisse: Youngster Michael Frey erzielt das 3:0 gegen ein inferiores Sion.
Klare Sache im Stade de Suisse: Youngster Michael Frey erzielt das 3:0 gegen ein inferiores Sion.
Keystone

Cupfinalist Luzern hätte gegen Thun auf Grund der Torchancen klar gewinnen müssen. Thun siegt jedoch dank einem Kontertor von Angelo Schirinzi. Dennoch dürfen die Berner nicht mehr auf eine Europacup-Teilnahme hoffen. Schirinzi tauchte nach einer schönen Spielverlagerung plötzlich alleine vor FCL-Goalie David Zibung auf und traf eiskalt zur 1:0-Führung.

Die Thuner können sich vor allem bei ihrem Goalie David Da Costa bedanken, dass sie nicht bereits zur Pause klar geschlagen waren. Ihr Schlussmann parierte erfolgreich Abschlussmöglichkeiten von Florian Stahel (10.) und Moshe Ohayon (11.), zudem vergaben Daniel Gygax (24.), Xavier Hochstrasser (27.) und nochmals Ohayon (29.) weitere gute Chancen für den FC Luzern. Auf der anderen Seite parierte auch David Zibung gute Möglichkeiten von Mathieu Salamand (27.) und Stipe Matic (45.).

Unglücksrabe Gygax

Nach dem Seitenwechsel ging es im gleichen Stil weiter. Gygax (47./48./50./69./79.) alleine hätte eine Handvoll Tore erzielen können oder gar müssen. Zudem versagten auch die Nerven von Hochstrasser (50.), Hekuran Kryeziu (52.) und Jahmir Hyka (53.), als es darum ging, den Ball im Thuner Tor unterzubringen.

Am Ende jedoch jubelten die Gäste, aber nur, bis sie die Kunde aus Genf erhielten, wo Servette seine Partie gegen Meister Basel gewann und sich damit die Europa-League-Qualifikation sicherte.

Die Rückkehr von Petkovic

Das Comeback von Vladimir Petkovic als Sion-Trainer ausgerechnet bei den Young Boys missglückt gründlich. Die Berner schlagen die Walliser 3:0 und sind definitiv in der Europa-League-Ausscheidung.

Petkovic bezeichnete bei seinem Amtsantritt diese Partie in Bern als einzige Möglichkeit für ihn, seine Mannschaft vor der heissen Barrage näher kennenzulernen. Am Mittwoch im letzten Spiel gegen Luzern will er einige Stammspieler schonen, um deren Kräfte für das drei Tage später stattfindende Playoff-Hinspiel zu schonen. Doch die Walliser schienen bereits in Bern allesamt völlig entkräftet.

Die Ampelkarte von Obradovic

Die Niederlage im Stade de Suisse fiel deutlich aus. Alexander Farnerud (31.), Raul Bobadilla (61.) und Youngster Michael Frey mit seinem ersten ASL-Treffer (91.) erzielten die Tore für die Berner in regelmässigen Abständen und sicherten sich damit definitiv die Qualifikation für die Europa League und zumindest den 3. Schlussrang. Gewinnen die Berner am Mittwoch auch in Basel und verliert das zweitplatzierte Luzern in Sion, dann könnte YB noch auf Platz 2 vorrücken, was gleichbedeutend mit einem späteren Eingreifen in den Europacup wäre.

Den Berner kam beim klaren Sieg auch entgegen, dass Goran Obradovic in der 58. Minute nach einem Hands mit Gelb-Rot vom Platz musste. Drei Minuten später fiel das 2:0 für YB und damit war auch die letzte Gegenwehr der Walliser erloschen.

si/fal

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