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Nur Busse statt Geisterspiel für YB-Pyro-Wurf

Für die Pyro-Aktionen am 27. September beim Spiel Basel - Young Boys, als Berner Fans eine Fackel in den Familiensektor warfen, wurden der FCB und YB gebüsst.

Die Pyro-Aktion der YB-Fans vom 27. September.

Der Heimklub wird mit einer Busse in Höhe von 12'000 Franken, der Gastklub mit 50'000 bestraft. Die Urteile können innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL angefochten werden.

Die Prüfung des Sachverhaltes sei anhand des unabhängigen Sicherheitsberichtes, der Stellungnahmen der Klubs (schriftlich und mündlich im Rahmen einer Verhandlung) und eines Zeugen sowie anhand von Videomaterial erfolgt, schreibt die Swiss Football League.

«Anlässlich des Spiels zündeten zunächst Zuschauer im Basler Sektor bengalische Fackeln und einen Rauchkörper. Eine Viertelstunde vor Schluss der Partie wurden dann im Sektor der Gästefans ein Knallkörper gezündet und in der Folge mehr als 18 bengalische Fackeln abgebrannt. Diese Fackeln wurden zum Teil in den darunter liegenden Stadionbereich geworfen. Dabei handelte es sich um einen ebenfalls für Berner Fans reservierten Sektor, wobei sich die Fans vor der besagten Aktion in die hinteren Sitzreihen zurückgezogen hatten.»

«Fackel nicht gezielt geworfen»

Weiter heisst es in der Erklärung: «Eine Fackel allerdings landete in einem Sektor mit Basler Fans. Eine in der Beweisabnahme eingereichte Videosequenz zum Vorfall zeigt allerdings klar, dass die Fackel nicht gezielt in den Sektor geworfen wurde. Vielmehr wurde sie ungeschickt fallen gelassen, prallte auf die Mauer des Marathon-Tores und von dort in den daneben liegenden Sektor mit Basler Fans.»

In diesem Punkt unterscheide sich der Fall klar von den Fackelwürfen anlässlich des Spieles Basel – Zürich vom 2. Mai 2008, für welche die Zürcher mit zwei Geisterspielen bestraft wurden.

Die dreiköpfige Sicherheitskammer der Disziplinarkommission der SFL wirft weder dem FC Basel Mängel in der Organisation, noch den Young Boys Versäumnisse vor. «Beide Klubs haften jedoch kausal für das Fehlverhalten der ihnen zurechenbaren Zuschauer.»

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