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No-name-Stürmer sind Europas Toptorjäger

Nicht Ibrahimovic, nicht Lewandowski, nicht Agüero: Abgesehen von Spanien prägen in Europas Topligen ungewohnte Namen die Spitzen der Torschützenlisten.

Mauro Icardi (Inter Mailand)

Der Mann mit dem goldenen Hummer

Er schmückte seine Ohren mit Brillanten. Er kaufte sich nach seinem ersten Profivertrag einen goldfarbenen Hummer. Er spannte seinem Teamkollegen Maxi Lopez die Frau aus. Es gab eine Zeit in Mauro Icardis Leben, da schrieben die Zeitungen mehr über sein Wirken abseits des Spielfelds als über sein Tun darauf. Als «Persönlichkeit ausserhalb jedes Musters» bezeichnete ihn die «Gazzetta dello Sport». Ausserhalb jedes Musters ist er heute noch, nur ist es positiv konnotiert: Der 22-Jährige gehört zu den wenigen Verlässlichen in Inter Mailands Team, «unverzichtbar» sei er, sagt Trainer Mancini. 15 Tore in 27 Partien, viele davon spielentscheidend, geben diesen Worten Autorität. Icardo ist athletisch, Icardo ist kaltblütig – ein Knipser. Viele seiner Tore erzielt er mit einer Ballberührung. Ball in die Tiefe, ein Blick, ein Schuss. Tor.

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