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Nefs Ärger über den Penalty für Basel

Der Captain des FC Zürich lobt seine Teamkollegen und hadert mit dem Schiedsrichter.

Schlüsselduell: Nef gegen Embolo.
Schlüsselduell: Nef gegen Embolo.
Keystone

2:2 trennten sich der FC Basel und der FC Zürich in einem gegen Ende sehr attraktiven Klassiker (hier gehts zum Ticker). FCZ-Captain Alain Nef, dessen Mannschaft in Überzahl 2:0 geführt hatte, trauerte natürlich dem in der Schlussphase entglittenen Sieg nach. Nef machte seinen Teamkollegen dennoch ein Kompliment: «Wir haben eine schwierige Phase hinter uns, und vor dem Match hätten wir für ein 2:2 sicher unterschrieben.»

«Wahrscheinlich dachten die FCZ-Spieler nach dem 2:0, der Mist sei geführt. Für den FCB ist es sehr positiv, so zurückzukommen. Für den FCZ sind es sicher zwei verlorene Punkte», konstatierte der frühere Basler Mario Cantaluppi, der die Partie für den Teleclub analysierte.

Den Sieg vergeben

Was Nef schmerzte, war der Penaltypfiff gegen ihn, dessen Konsequenz der Basler Anschlusstreffer war. Der Schiedsrichter befand, der Zürcher habe sich auf Breel Embolo abgestützt. «Ich sehe den Ball und springe. Er springt nicht und fällt. Solche Szenen gibt es in jedem Spiel 100-mal», sagte der Sünder. Cantaluppi widersprach Nef: «Der Entscheid ist schon richtig. Man muss diesen Elfmeter nicht geben, aber man kann.»

«Heute wäre mit etwas mehr Entschlossenheit sicher ein Sieg dringelegen. Den wollen wir nächste Woche daheim gegen Luzern holen», blickte Nef bereits wieder nach vorne. Die Geschehnisse nach dem 2:0 dürften für die Zürcher für den Rest der Super-League-Saison – und den Cupfinal – wenigstens eine wertvolle Lehre sein.

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