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Murat Yakin und das Luxusproblem

Kein Gesperrter, kein Verletzter und Euphorie ohne Ende – Murat Yakin hat nach Tottenham und vor St. Gallen positive Aufstellungssorgen. Vor allem, weil der FC Basel eine internationale Sensation wittert.

Die Körpersprache von Murat Yakin und André Villas-Boas während des Hinspiels spricht Bände.
Die Körpersprache von Murat Yakin und André Villas-Boas während des Hinspiels spricht Bände.
Keystone

Normalerweise ist Murat Yakin keiner, der zu viel preisgibt. Weder vom Innenleben der Mannschaft noch von seiner Gemütslage. Doch dieser Tage ist alles anders. Eine Sensation ist möglich, ja greifbar nahe. Ähnlich wie zuletzt im Dezember 2011, als nur noch ein Sieg gegen Manchester United den FC Basel vom erstmaligen Einzug in die Champions-League-Achtelfinals trennte. Diesmal ist die Ausgangslage noch besser: Gegen Tottenham reicht ein Unentschieden, das tiefer als ein 2:2 ist, um unter die letzten vier der Europa League vorzustossen. In die Halbfinals. «Wir können Geschichte schreiben», sagt Yakin kurz nach der Rückkehr aus London – nicht zum ersten Mal im Jahr 2013. Es ist dies aber keine abgedroschene Floskel, sondern trifft den Wert einer Halbfinal-Qualifikation genau.

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