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Millionen, die man suchen muss

Der FCB schrieb im Geschäftsjahr 2018 zwar einen Gewinn. Das Vermögen hat jedoch abgenommen.

FCB-Präsident Bernhard Burgener versteckt die Bilanz des Vereins auf der Webseite.
FCB-Präsident Bernhard Burgener versteckt die Bilanz des Vereins auf der Webseite.
Georgios Kefalas, Keystone

Bereits seit dem Wochenende sind sie einsehbar, die Zahlen, die der FC Basel gemäss einer neuen Weisung der Swiss Football League im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens öffentlich machen muss. Sie finden sich auf der Internetseite des Clubs. Allerdings nicht im Rahmen der Neuigkeiten und damit dort, wo man eine interessante Information erwarten würde. Sondern im Unterverzeichnis «Dokumente», unter dem neuen Titel «Pflicht-Publikationen».

Was dort nachzulesen ist: Der FCB schrieb im Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn von 1,748 Millionen Franken. Während die Prämien aus Uefa-Clubwettbewerben mit dem Verpassen eines europäischen Herbsts mit 3,3 Millionen Franken ungewohnt gering ausfallen, stechen auf der Einnahmenseite vor allem die Transfererlöse ins Auge, die mit 51,7 Millionen Franken veranschlagt werden und sich im Wesentlichen aus den Abgangsentschädigungen für Manuel Akanji und Mohamed Elyounoussi (beide rund 20 Millionen Franken) sowie für Tomas Vaclik, Michael Lang und Renato Steffen zusammensetzen. Allerdings hat Rotblau auch nicht wenig Geld für Zugänge ausgegeben: 16,4 Millionen (vor allem für Widmer und Oberlin) werden dafür veranschlagt, wovon – und hier erfolgt ein interessanter Einblick ins Fussballgeschäft – 5 Millionen als Vergütungen für Agenturen und Vermittler aufgeführt werden.

Auffällig ist zudem: Das Umlaufvermögen des FCB hat im Vergleich zum Vorjahr von 75,4 auf 61,8 Millionen Franken abgenommen. Dies, während der Personalaufwand mit 52,3 Millionen (2017: 52,9) praktisch unverändert blieb.

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