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Matthäus will Bulgarien verlassen

Der Nationaltrainer des Schweizer EM-Qualifikations-Gegners träumt von der Rückkehr nach München und soll dort einen einflussreichen Fürsprecher haben.

Deutschland im Blick: Lothar Matthäus.
Deutschland im Blick: Lothar Matthäus.
Keystone

Nein, auf den Trainerjob beim grossen FC Bayern darf Lothar Matthäus nicht hoffen. Wohl aber auf jenen beim Zweitligisten 1860 München. Wie die Tageszeitung «tz» berichtet, habe ein neuer Hauptsponsor seine Engagement bei den Sechzigern vom Engagement des Weltmeisters von 1990 abhängig gemacht. Matthäus, der mit Bulgarien in der EM-Qualifikation am 26. März die Schweiz empfängt, hatte schon im Februar erklärt, er würde gerne Coach bei 1860 München werden. «Dieser Verein reizt mich immer», so der bald 50-Jährige.

Im Heimspiel gegen die Schweiz wird Matthäus mit Sicherheit noch auf der Trainerbank der Bulgaren sitzen, kommt sein Wechsel nach München zustande, muss er das neue Amt aber im Sommer antreten. Dies würde bedeuten, dass sich die Bulgaren für die Endphase der EM-Qualifikation einen neuen Chefcoach suchen müssten. Das Rückspiel zwischen der Schweiz und Bulgarien findet am 6. September statt.

Matthäus eilt in Deutschland wegen seiner durchwachsenen Leistungen als Trainer und des in aller Öffentlichkeit ausgetragenen Rosenkriegs mit seiner Herzdame Liliana ein wenig schmeichelhafter Ruf voraus. Zuletzt zog er die Kritik auf sich, weil er bei einem Showmatch gemeinsam mit dem tschetschenischen Machthaber Ramsan Kadyrow in einem Team spielte. Kadyrow werden von Menschenrechtsorganisationen Grausamkeit, Folter und Mord vorgeworfen.

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