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ManU-Star aus brennendem Auto gerettet

Manchester Uniteds Brasilianer Anderson war am Sonntag in Portugal in einen Unfall verwickelt und musste bewusstlos aus dem Wrack gezogen werden.

In Portugal verunfallt: Der Brasilianer Anderson von Manchester United.
In Portugal verunfallt: Der Brasilianer Anderson von Manchester United.
Reuters

Der 22-jährige Anderson, der sich in Portugal von einem Kreuzbandriss erholt, soll den Samstagabend in der Sardinha Biba Bar in der Region von Braga verbracht haben. Zu dritt, Andersons Kollege Victor sowie eine brasilianische Frau, sollen sie sich danach in den zweiplätzigen Audi R8 gesetzt haben. Der Unfall ereignete sich laut portugiesischen Medienberichten um 7 Uhr morgens. Der 200'000 Franken teure Wagen kam von der Strasse ab, prallte in eine Mauer und flog anschliessend auf ein Feld.

Der Wagen fing Feuer. Anderson war angeblich bewusstlos, als er aus dem brennenden Wrack gezogen wurde. Kurz nach der Rettung explodierte der Sportwagen mit französischen Kennzeichen. Obwohl noch nicht bekannt ist, wer gefahren ist, droht ein Verfahren wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand sowie eines, weil zu viele Personen im Auto waren.

Erinnerungen an Cristiano Ronaldo

Anderson wie auch seine beiden Mitfahrer konnten das Spital St. Mark im Verlaufe des Tages wieder verlassen. Alle drei überstanden den Unfall «mit nur kleinen Verletzungen», wie ein Spitalsprecher erklärte. Die drei seien auf Hirnerschütterung und Schleudertrauma behandelt worden. Laut Andersons Agent habe der ManU-Star einen «mächtigen Schrecken», werde seine weitere Rehabilitation aber in Manchester fortsetzen können.

Das Verhältnis zwischen Anderson und Alex Ferguson war schon vor dem Unfall angespannt, weil sich der 2007 zu Man United gestossene Mittelfeldspieler nach einer Meinungsverschiedenheit mit dem Trainer unerlaubt nach Brasilien abgesetzt hatte. Im Januar 2009 war Andersons Freund und damaliger Teamkollege Cristiano Ronaldo mit einem 300'000 Franken teuren Ferrari auf dem Weg ins Training in eine Tunnelwand in Manchester gefahren. Der Portugiese war damals ebenfalls mit dem Schrecken davon gekommen. Die Polizei leitete keine Untersuchung gegen Ronaldo ein.

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