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Lyon nimmt die Wölfinnen auseinander

Wolfsburgs Frauen verpassen den dritten Titel in der Champions League. Die Schweizerinnen Noëlle Maritz und Lara Dickenmann können die Niederlage nicht verhindern.

Starke Antwort: Das Team aus Lyon schlägt in der Verlängerung zu. (24. Mai 2018)
Starke Antwort: Das Team aus Lyon schlägt in der Verlängerung zu. (24. Mai 2018)
Efrem Lukatsky, Keystone
Noëlle Maritz (r.) greift Lyons Mittelfeldspielerin Amel Majri an.
Noëlle Maritz (r.) greift Lyons Mittelfeldspielerin Amel Majri an.
Franck Fife, AFP
Die Ampelkarte gegen Alexandra Popp in der Verlängerung bringt die Entscheidung. Innert fünf Minuten stellt Lyon das Resultat von 0:1 auf 3:1 um.
Die Ampelkarte gegen Alexandra Popp in der Verlängerung bringt die Entscheidung. Innert fünf Minuten stellt Lyon das Resultat von 0:1 auf 3:1 um.
David Ramos
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Im Final in Kiew unterlagen die Deutschen dem favorisierten Olympique Lyon 1:4 nach Verlängerung. Nachdem zuvor während über 90 Minuten kein Team hatte jubeln können, fielen die Tore in den ersten Minuten der Verlängerung reihenweise. Keine drei Minuten waren gespielt, da sorgte die dänische Internationale Pernille Harder mit einem Energieanfall für die Führung der Aussenseiterinnen aus Niedersachsen.

Der Treffer lenkte das Spiel jedoch nicht in die Bahnen der Deutschen, die mit dem Sieg in der Champions League ihren Triple-Erfolg aus dem Jahr 2013 hätten wiederholen können – dannzumal gewannen sie neben Cup und Meisterschaft auch den Titel in der Königsklasse. Vielmehr war er der Anfang vom Ende der Titelträume. Praktisch mit dem Wiederanpfiff schafften es die Französinnen, eine gelb-rote Karte gegen Alexandra Popp zu provozieren. Und die nummerische Überzahl nutzten sie, um innerhalb von fünf Minuten von 0:1 auf 3:1 zu stellen.

Rettungsaktion von Maritz

Trotz spielerischer Überlegenheit musste Olympique Lyon bis in die Verlängerung, um sich zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt fünften Mal den Champions-League-Titel zu sichern. Grossen Anteil am harten Widerstand hatte auch die Schweizer Internationale Maritz. Die Mittelfeldspielerin trat nach 69 Minuten an ungewohnter Stelle in Szene: Auf der Grundlinie stehend, wischte sie einen Kopfball von Lyon-Stürmerin Eugénie Le Sommer in extremis weg. Dass der Ball zum Zeitpunkt des Eingreifens von Maritz wohl bereits hinter der Torlinie war, blieb zum Leidwesen des Titelverteidigers aus Frankreich unbemerkt.

(SDA)

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