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Celestini wird neuer Lugano-Trainer

Coach Guillermo Abascal wurde beim FC Lugano gefeuert. Fabio Celestini steht als Nachfolger bereit.

Der späte Ausgleich für die Tessiner: Angreifer Carlinhos Junior (r.) setzt sich gegen die Basler Defensive durch und sorgt für das 2:2.
Der späte Ausgleich für die Tessiner: Angreifer Carlinhos Junior (r.) setzt sich gegen die Basler Defensive durch und sorgt für das 2:2.
Gabriele Putzu, Keystone
Dabei hatte das Spiel für den FC Basel gut begonnen. Luca Zuffi brachte die Gäste in der 9. Minute in Führung. Albian Ajeti erhöhte nach der Pause (50.).
Dabei hatte das Spiel für den FC Basel gut begonnen. Luca Zuffi brachte die Gäste in der 9. Minute in Führung. Albian Ajeti erhöhte nach der Pause (50.).
Gabriele Putzu, Keystone
Beim FC Luzern hat René Weiler viel zu tun. Seine Mannschaft steht nach neun Runden mit nur neun Punkten auf dem achten Tabellenrang.
Beim FC Luzern hat René Weiler viel zu tun. Seine Mannschaft steht nach neun Runden mit nur neun Punkten auf dem achten Tabellenrang.
Urs Flüeler, Keystone
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Zwar punktete Lugano am Sonntag nach einem 0:2-Rückstand gegen Basel noch. Am Montag musste Trainer Guillermo Abascal aber trotzdem gehen. Nun scheint Lugano-Präsident Angelo Renzetti genug zu haben, er zog die Reissleine. Abascals Nachfolger soll bereits in den nächsten Stunden präsentiert werden, heisst es auf der Lugano-Website. Wie der Verein am Montagabend meldete, besteht bereits eine erste Vereinbarung mit Fabio Celestini. Der 42-Jährige soll am Dienstagnachmittag letzte vertragliche Details im Tessin klären und am Mittwoch das erste Training leiten. Der ehemalige Lausanne-Trainer weilte bis Montag im Ausland in den Ferien.

Luganos Captain Jonathan Sabbatini hatte nach der Partie gegen Basel noch betont: «Wenn Abascal entlassen wird, ist dies eine Niederlage für den ganzen Verein.» Dennoch kam die Ablösung des jungen Spaniers nicht mehr überraschend, da dem impulsiven Clubpräsidenten Angelo Renzetti schon seit geraumer Zeit die Spielweise des Teams nicht passte. Renzetti monierte einen zu schleppenden Spielaufbau. Er wollte mehr Geradlinigkeit.

Abascal hatte trotz der Kritik seinen Gleichmut nicht verloren: «Wenn man nicht mit Kritik umgehen kann, muss man sich einen anderen Job suchen.» Dass ihm der Präsident aber nach dem hart erkämpften 2:2 gegen Basel beim Gang in die Katakomben demonstrativ den Handschlag verweigerte, dürfte den Spanier getroffen haben.

Der Spanier Abascal hatte am 10. April die Nachfolge von Pierluigi Tami angetreten. Die Super-League-Saison beendete er mit Lugano auf dem 8. Rang. Aktuell sind die Tessiner Sechster. Der 29-Jährige ist bereits der dritte gefeuerte Trainer in der aktuellen Super-League-Saison. Vor ihm wurden Raphael Wicky beim FC Basel und Maurizio Jacobacci bei Sion geschasst.

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