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Keine Tore bei Babbels Einstand mit Luzern

Beim ersten Auftritt von Markus Babbel als FCL-Trainer zeigte seine Mannschaft eine engagierte Leistung. Für den ersten Sieg in dieser Super-League-Saison reichte es gegen Vaduz trotzdem nicht.

Keine Tore: Der erste Auftritt von Markus Babbel als FCL-Trainer war geprägt von den vergebenen Chancen seiner Spieler.
Keine Tore: Der erste Auftritt von Markus Babbel als FCL-Trainer war geprägt von den vergebenen Chancen seiner Spieler.
Keystone
Flugeinlage: Auch Marco Schneuwly kam einige Male zu spät.
Flugeinlage: Auch Marco Schneuwly kam einige Male zu spät.
Keystone
Augen zu und durch: Sally Saar (links) Diego Ciccone im Zweikampf.
Augen zu und durch: Sally Saar (links) Diego Ciccone im Zweikampf.
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Luzern, das in der Tabelle abgeschlagen auf der letzten Position bleibt, hätte gegen den diesmal völlig harmlosen Aufsteiger aus dem Fürstentum wahrlich genügend Chancen gehabt, um in der 12. Runde endlich den ersten Sieg einzufahren, und zwar sowohl vor als auch nach der Pause. Paradoxerweise kamen die Vaduzer rund zehn Minuten vor Schluss aus dem Nichts zur besten Möglichkeit der Partie überhaupt, als Schürpf Schuss aus kurzer Distanz im Aussennetz landete.

Die am meisten umstrittene Szene der Partie spielte sich kurz nach der Pause ab. Daniel Kaufmannl zerrte im Strafraum Marco Schneuwly zu Boden, doch Schiedsrichter Jaccottet erachtete die Aktion als regelkonform. Bezeichnend für das Pech der Innerschweizer war schliesslich ein Lattenschuss von Marco Schneuwly nach

Zibung zurück zwischen den Pfosten

Markus Babbel setzte ein erstes Zeichen, indem er dem Luzerner Stammgoalie David Zibung wieder das Vertrauen aussprach. Nach einigen schwachen Leistungen und zum Teil verhängnisvollen Flops hatte Zibung zuletzt zweimal zuschauen müssen. Im Match gegen Vaduz liess er sich nichts zuschulden kommen, hatte indessen auch nicht sehr viel zu tun.

Nach der Partie gab Babbel gegenüber dem «Teleclub» zu verstehen, dass seine Mannschaft nicht zufrieden ist: «Natürlich sind wir enttäuscht. Eigentlich hat die Mannschaft gut gespielt, doch wegen der vielen vergebenen Chancen ist das Ergebnis entäuschend.» Er habe aber auch positive Aspekte gesehen: «Die Bereitschaft war da, die Mannschaft hat die taktischen Umstellungen bereits umgesetzt und sie war –trotz der mangelnden Chancenauswertung – sehr kreativ.»

Die unterlegenen Vaduzer dürfen ihren fünften Auswärtspunkt der Saison als Erfolg werten. Goalie Oliver Klaus, der erstmals den für längere Zeit verletzt ausfallenden Peter Jehle ersetzen musste, zeigte eine tadellose Leistung. Sein Meisterstück war die Parade gegen den Kopfball von Claudio Lustenberger kurz vor der Pause.

Luzern - Vaduz 0:0

15'019 Zuschauer. - SR Jaccottet.

Luzern: Zibung; Thiesson, Sarr, Rogulj (11. Affolter), Lustenberger; Freuler; Winter, Bozanic, Lezcano, Jantscher (75. Hyka); Schneuwly.

Vaduz: Klaus; Untersee, Stahel, Kaufmann, Burgmeier (72. Schürpf); Cecchini, Ciccone (46. Kryeziu), Muntwiler, Lang; Neumayr; Pak (89. Kuzmanovic).

Bemerkungen: Luzern ohne Bento, Lamas (verletzt) und Wiss (gesperrt). Vaduz ohne Jehle, Pergl, Sara, Abegglen, von Niederhäusern (alle verletzt) und Grippo (gesperrt). Verwarnungen: 34. Burgmeier (Foul), 39. Bozanic (Foul), 45. Muntwiler (Foul), 62. Kryeziu (Foul), 82. Thiesson (Foul).

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