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Kein «Tabula rasa bei den Griechen»

In der «Schweizer» WM-Qualifikationsgruppe 2 startet Griechenland, die Mannschaft aus dem Lostopf 1, mit zwei Auswärtspartien.

Heute Samstag gastiert der Europameister von 2004 in Luxemburg, am Mittwoch reist er ins Baltikum nach Lettland. «Die Griechen haben den Hang zur Übertreibung – im Positiven wie im Negativen», betonte Otto Rehhagel stets. Doch wer erwartete, dass nach der enttäuschenden EM-Endrunde mit drei Niederlagen in der Vorrunde im griechischen Nationalteam kein Stein auf dem anderen bleiben würde, sah sich getäuscht. Weder am Verbandssitz in Athen noch am Bürotisch von Coach Otto Rehhagel in Deutschland wurde «Tabula rasa» gemacht.

Der König ist immer noch im Amt

Konkret heisst dies: König Otto ist noch immer im Amt, er erfüllt seinen vor der EM bis 2010 verlängerten Vertrag. Und der Deutsche setzt auch in der WM-Qualifikation auf die gleichen Leute wie vor und bei der enttäuschenden EM in Österreich. Griechische Medien mutmassen, dass beim Startspiel der WM-Qualifikation in Luxemburg elf Spieler in der Startformation stehen, die schon bei der Euro 2008 zum Kader von Rehhagel gehörten.

Für den aus dem Nationteam zurückgetretenen Goalie Nikopolidis rückte Ersatzkeeper Chalkias zur Nummer 1 auf. Vor ihm verteidigen bekannte Haudegen wie Seitaridis, Dellas und Kyrgiakos. Die Verantwortung im Mittelfeld überträgt Rehhagel weiterhin Basinas, Katsouranis und Karagounis, den Europameistern von 2004. Und vorne stürmen unverändert EM-Finaltorschütze Charisteas und Gekas, der im Testspiel im August beim 2:0 in der Slowakei beide Treffer erzielt hatte.

si/fal

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