Zum Hauptinhalt springen

Kämpferische Thuner überraschen Luzern

Der FC Luzern kann an die Leistung vom letzten Wochenende nicht anknüpfen. Nach dem 4:1 gegen YB schaut nur ein 1:1 gegen Thun heraus.

Eine der wenigen Luzerner Lichtblicke: Francisco Rodriguez erzielt das 1:1. (18. Februar 2017)
Eine der wenigen Luzerner Lichtblicke: Francisco Rodriguez erzielt das 1:1. (18. Februar 2017)
Keystone

Luzerns Trainer Markus Babbel drehte in der Halbzeitpause zwar an den richtigen Hebeln. Die Wende konnte er mit seinen beiden Auswechslungen und einem Systemwechsel von einer Vierer- auf eine Dreierkette aber nicht erzwingen. Zu lethargisch hatten sich seine Spieler in den ersten 45 Minuten präsentiert, um das Ruder noch herumzureissen. «Nach der Pause wurden wir etwas besser. Aber da gibt es einiges, was wir in den kommenden Tagen noch einmal anschauen müssen», meinte Francisco Rodriguez, Luzerns Schütze zum 1:1.

Es müssen tadelige Worte gewesen sein, die Babbel wenige Tage nach dem Lob für den starken Auftritt gegen YB in der Pause an seine Mannschaft richtete. Denn was die Luzerner in den ersten 45 Minuten gezeigt hatte, entsprach so gar nicht dem vom berauschenden 4:1 beim Tabellenzweiten vor Wochenfrist. Nein, es war sogar das ziemliche Gegenteil davon: wenig Einsatz, ungenügendes Zweikampfverhalten, kaum Sprints und nichts Zusammenhängendes.

Saibenes Zufriedenheit

Nach einer miserablen ersten Halbzeit kamen die Luzerner sichtbar wacher aus der Kabine. Die beiden Wechsel – Tomi Juric kam für Cédric Itten, François Affolter für João Oliveira – verfehlten die erhoffte Wirkung nicht. Wesentlich besser wurde das dürftige Luzerner Spiel indes nicht. Thun, das auswärts seit Ende September ungeschlagen ist, verdiente sich den Punkt mit einem klaren Chancenplus. «Wir spielten wie schon in den letzten Partien konstant auf einem guten Niveau», befand Thuns Trainer Jeff Saibene.

Ehe Rodriguez in der 55. Minute mit einem Schuss von ausserhalb des Strafraums für die Luzerner mit der ersten richtigen Torchance ausglich, hatten sich die Thuner bereits eine Handvoll Gelegenheiten erspielt. In der 11. Minute scheiterte Dejan Sorgic noch aus aussichtsreicher Position am gut parierenden David Zibung. Eine knappe halbe Stunde und drei Chancen später profitierten die Thuner dann von einer Fehleinschätzung von Zibung. Simone Rapp köpfelte den Ball am herausgeeilten FCL-Keeper vorbei, traf mit seinem Abschluss die Latte und Sorgic, der ehemalige Luzerner Junior, spedierte den Abpraller zur Führung über die Linie.

Super League, 21. Runde:Luzern - Thun 1:1 (0:1) 9208 Zuschauer. - SR San. - Tor. 39. Sorgic (Rapp) 0:1. 55. Rodriguez (Marco Schneuwly) 1:1. Luzern: Zibung; Christian Schneuwly, Costa, Lucas, Lustenberger; Rodriguez, Kryeziu, Neumayr (78. Ugrinic), Oliveira (46. Affolter); Itten (46. Juric), Marco Schneuwly. Thun: Faivre; Glarner, Bürgy, Bürki, Facchinetti; Tosetti (68. Ferreira), Lauper, Hediger, Fassnacht; Rapp, Sorgic (87. Peyretti). Bemerkungen: Luzern ohne Haas (verletzt), Thiesson, Puljic und Sarr (alle nicht im Aufgebot). Thun ohne Schindelholz (gesperrt), Reinmann, Markovic, Bigler und Dzonlagic (alle verletzt). Verwarnungen: 14. Tosetti (Foul). 76. Rapp (Foul). 92. Lustenberger (Foul).

SDA/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch