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Jetzt spricht der Liga-Chef Klartext zum Fall St. Gallen

Die Swiss Football League blickt mit Sorge nach St. Gallen. Den maroden Stadiongesellschaften und dem FC St. Gallen helfen kann die Liga aber nicht.

Viele Fragen offen: Liga-Manager Edmond Isoz ist besorgt über die Vorgänge in St. Gallen.
Viele Fragen offen: Liga-Manager Edmond Isoz ist besorgt über die Vorgänge in St. Gallen.
Keystone

Edmond Isoz sagt es gegenüber Redaktion Tamedia ohne Umschweife. «Ich hoffe für die Region, aber auch für den Schweizer Fussball, dass sich in St. Gallen eine Lösung findet.» Der Senior Manager der Swiss Football League (SFL) denkt an die Ausstrahlung und Bedeutung des FCSG in der Bevölkerung, an den beachtlichen Zuschauerschnitt, an das neue, schöne Stadion, das nun schon öfters Heimstätte der Nationalmannschaft gewesen ist. «Aber wir von der Liga können nicht finanziell helfen. Alle Klubs müssen gleich behandelt werden.» Schliesslich gebe es Reglemente und Richtlinien, an die man sich halten müsse. «Das war seinerzeit auch bei den Fällen von Servette und Lausanne so.» Auch damals gab es für die finanziell angeschlagenen Traditionsklubs aus der Romandie keinen finanziellen Support aus der Organisation mit Sitz in Bern. Lausanne musste im Mai 2003 finanziell die Segel streichen, Servette im Februar 2005.

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