Zum Hauptinhalt springen

«In der Schweiz ist man am besten durchschnittlich»

Am Sonntag geht die Fussball-Saison für den FC Basel in Thun weiter. Im BaZ-Gespräch reden Alex Frei (31) und Marco Streller (29) nicht nur über den Meistertitel, sondern holen weit aus, bis zurück in die Kindheit.

Hatten immer einen guten Draht zueinander: Alex Frei (l.) und Marco Streller beim Redaktionsbesuch am Aeschenplatz.
Hatten immer einen guten Draht zueinander: Alex Frei (l.) und Marco Streller beim Redaktionsbesuch am Aeschenplatz.
Henry Muchenberger

Alex Frei, Marco Streller, Sie beide bilden das beste Sturmduo der Schweiz – aber auch das, das am meisten polarisiert. Ist diese Aussenwirkung, dieses Image untereinander ein Thema?Marco Streller: Es gab die Phase, als auch ich sehr umstritten war. Ich kann nachvollziehen, wie Alex sich in dieser Situation fühlt, und er kann nachvollziehen, wie es mir damals gegangen ist. Dennoch sind wir sehr unterschiedlich: Ich bin zugänglicher, und Alex ist eher distanzierter. Anscheinend ist beides nicht recht. In der Schweiz muss man am besten durchschnittlich sein, und vielleicht sind wir ein bisschen Schweiz-untypisch. Alex Frei: Vielleicht passt nicht allen Leuten, dass der FC Basel die Möglichkeit hat, über ein Sturmduo zu verfügen, das 15 Kilometer vom Stadion entfernt aufgewachsen ist. Und das auch noch das Sturmduo für die Länderspiele stellt. Wenn man gut ist, wird man zur Reizfigur. Und es allen recht machen, habe ich gelernt, kann man auch nicht. Also nehmen wir das eher als Kompliment auf. Pfiffe von gegnerischen Fans können auch leistungsfördernd sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.