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«Ich werd' verrückt»: Tor aus 61 Metern

Wäre Michael Stahl vom deutschen Drittligisten TuS Koblenz ein Golfspieler, dann hätte er am Dienstagabend ein Hole-in-one erzielt. Im DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha BSC traf er von hinter der Mittellinie ins Tor.

«Ich werd' verrückt - ein Wahnsinns-Tor für die TuS», schrie der Stadionsprecher der TuS Koblenz ins Mikrofon. Die Ursache seines Jubels: Der Koblenzer Verteidiger Michael Stahl, hatte den Ball soeben über Herthas verdutzten Goalie Marco Sejna hinweg ins Netz befördert - aus 61 Metern.

Und so kam es zu diesem ungewöhnlichen Treffer: Der Berliner Ramos legte sich den Ball zu weit vor, Stahl aber ging energisch zu Werke und hielt einfach drauf. Sejna stand viel zu weit draussen und musste zusehen, wie das Geschoss den Weg ins Ziel fand. «Da muss ich meine Mitschuld schon eingestehen», sagte der unglückliche Torhüter. «So ein Schuss wird Stahl aber nie wieder gelingen.»

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