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«Ich kann die Wut verstehen»

Es vergeht kaum eine Fussballrunde, an der die Schiedsrichter nicht für Gesprächsstoff sorgen. Das war auch am Wochenende so. Ref-Chef Carlo Bertolini nimmt Stellung.

Eine alte Fussballweisheit besagt: Wenn der Schiedsrichter nach dem Spiel kein Thema ist, dann hat er gut gepfiffen. Leider traf das im Spiel zwischen dem FC Zürich und YB erneut nicht zu. Schiedsrichter Sebastian Pache pfiff insgesamt zwei Elfmeter, wobei er einen dritten geradezu zwingend hätte geben müssen.

Als der Berner Raphael Nuzzolo in den Zürcher Strafraum eindrang, wurde er von FCZ-Verteidiger Ivan Kecojevic klar gefoult. Doch der Pfiff von Pache blieb zum Entsetzen der wütend protestierenden Berner aus. Die Sache war so klar, dass sie YB-Trainer Uli Forte nach dem Schlusspiff erst gar nicht gross kommentieren wollte. «Jeder hat es gesehen», mochte er dazu nur bemerken.

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