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Englisches Fussballmärchen schwer beschädigt?

Schlechte Nachrichten für Leicester City. Wie diverse englische Medien berichten, läuft derzeit eine Untersuchung gegen das Überraschungsteam des Jahres wegen eines möglichen Verstosses gegen das Financial Fairplay der zweiten englischen Liga. Die Unregelmässigkeiten gehen auf die Aufstiegssaison 2013/2014 zurück, in der die Lohnkosten 36 Millionen Pfund betragen haben sollen – bei lediglich 31 Millionen Einnahmen. Dabei soll der Vereinsbesitzer Vichai Srivaddhanaprabha die Defizite über eine Scheinfirma gedeckt haben, Leicester wies plötzlich viel höhere Sponsoringeinnahmen aus. Auf eine entsprechende Nachfrage des «Guardian» hat der Verein noch keine Stellung bezogen. Ob die Foxes bestraft bestraft werden können ist ebenfalls noch Gegenstand der Untersuchungen – ein Financial Fairplay wurde in der Premier League noch nicht eingeführt. Gemäss dem Portal «SBNation» müsste Leicester entweder absteigen oder in der kommenden Champions-League-Saison dieselben Tricks anwenden, um belangt werden zu können. Dennoch: Weil sich das Sensationsteam des Jahres beim Aufstieg einen illegalen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft hätte, würde das englische Fussballmärchen einen faden Beigeschmack erhalten.
Die AC Milan wechselt erneut den Trainer. Zehn Monate nach der Entlassung von Filippo Inzaghi ist auch Nachfolger Sinisa Mihajlovic bereits am Ende. Auf ihn folgt Nachwuchscoach Christian Brocchi (40). Der Wechsel war schon länger erwartet worden. Seit dem letzten Spätherbst stand Mihajlovic mehrmals kurz vor der Entlassung, denn die Beziehung zum mächtigen Präsidenten Silvio Berlusconi war nie gut. Am Ende der Saison hätte der Serbe mit grösster Wahrscheinlichkeit ohnehin gehen müssen. Nun hat Berlusconi gemäss übereinstimmenden Medienberichten aus Italien nach nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen frühzeitig gehandelt. Damit ereilte Mihajlovic das gleiche Schicksal wie vor ihm Massimiliano Allegri (Januar 2014), Clarence Seedorf (Juni 2014) und Filippo Inzaghi (Juni 2015), die allesamt vorzeitig entlassen wurden.
Wils englischer Trainer Kevin Cooper bleibt mit seiner Mannschaft an Leader Lausanne dran. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Biel weist Wil nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Waadtländer aus. Und Biel hat im Abstiegskampf bloss noch drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Le Mont.
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