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Hitzfeld: «Die Gefahr eines Rücktritts besteht»

Nicht nur Matchwinner Valentin Stocker war erleichtert nach dem 4:1-Sieg gegen Wales im Spiel der letzten Chance in Basel. Doch die Pfiffe gegen Alex Frei nervten die Nati.

Grosser Fight im St.-Jakob-Park: Der Walliser Stéphane Grichting (r.) gegen den Waliser Simon Church.
Grosser Fight im St.-Jakob-Park: Der Walliser Stéphane Grichting (r.) gegen den Waliser Simon Church.
Keystone
Der frühe Goaliewechsel: Wolfsburgs Diego Benaglio (l.) muss bereits in der 7. Minute dem Young Boy Marco Wölfli Platz machen.
Der frühe Goaliewechsel: Wolfsburgs Diego Benaglio (l.) muss bereits in der 7. Minute dem Young Boy Marco Wölfli Platz machen.
Reuters
Ein Auf und Ab der Gefühle macht auch Coach Ottmar Hitzfeld an diesem Abend durch. Am Schluss ist er erleichtert. Es ist ein Sieg, der nochmals Hoffnung bringt.
Ein Auf und Ab der Gefühle macht auch Coach Ottmar Hitzfeld an diesem Abend durch. Am Schluss ist er erleichtert. Es ist ein Sieg, der nochmals Hoffnung bringt.
Keystone
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Ottmar Hitzfeld war nicht rundum glücklich nach dem an sich befreienden 4:1 der Schweiz gegen Wales. Die Pfiffe gegen Alex Frei haben auch den Coach beschäftigt. Nun befürchtet Hitzfeld sogar den Nationalmannschafts-Rücktritt seines Captains.

Die Schweiz gewinnt endlich wieder einmal auf überzeugende Art und Weise. Sie schiesst vier Tore. Doch der Captain wird vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. «Das habe ich in dieser Form selten erlebt», sagte Ottmar Hitzfeld enttäuscht. Es gehe nicht, dass ein Spieler von den eigenen Fans ausgepfiffen werde. «Pfiffe gab es schon in St. Gallen. Ich dachte, die Fans seien belehrbar. So ist es aber offenbar nicht», so Hitzfeld. Und finster fügte er hinzu: «Ich bin sehr bedrückt.»

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