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Hannover bleibt dran – Derdiyok nur Zuschauer

Hannover 96 festigt mit einem 4:1-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg seinen Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga. Gladbach rettete gegen den HSV wenigstens einen Punkt.

Starke Vorstellung: Hannovers Goalgetter Didier Ya Konan (M.) wird von seinen Teamkollegen beglückwünscht.
Starke Vorstellung: Hannovers Goalgetter Didier Ya Konan (M.) wird von seinen Teamkollegen beglückwünscht.
Keystone

Die Niedersachsen sind hinter Spitzenreiter Bayern München und Aufsteiger Eintracht Frankfurt Tabellendritter. Der Hamburger SV vergab beim 2:2 bei Borussia Mönchengladbach in letzter Minute den zweiten Erfolg nacheinander. Werder Bremen gelang ein 2:1 beim SC Freiburg, Bayer Leverkusen gewann 3:1 bei Schlusslicht FC Augsburg. Der VfB Stuttgart unterlag 1899 Hoffenheim 0:3.

Weil Rafael van der Vaart beim Stand von 2:1 für den HSV einen Foulpenalty an den Pfosten setzte (55.), keimte bei Mönchengladbach nochmals Hoffnung auf. In Unterzahl (Stranzl hatte wegen eines Fouls im Strafraum Rot gesehen) prallten die Einheimischen aber fortwährend an der plötzlich wieder breiteren Brust Hamburgs ab – bis Arango einen Freistoss perfekt auf den Kopf von Verteidiger Dominguez chippte. Granit Xhaka trägt (noch) zu wenig Impulse ins Spiel der Gladbacher, denen aber anzurechnen ist, sich gegen den Liga-Dino (am Samstag steht das 125-jährige Jubiläum an) bis zur Nachspielzeit trotz weniger Personal auf dem Rasen erfolgreich gegen ein weiteres negatives Resultat gestemmt zu haben.

Derdiyoks Platz auf der Ersatzbank

Hoffenheim, im Cup und im Championat zunächst mit einer Flut von Gegentoren gestartet, legte nach der Siegpremiere am Sonntag nach. Die Equipe des früheren VFB-Trainers Markus Babbel fertigte den restlos verunsicherten Gastgeber Stuttgart 3:0 ab. Nicht zu den Siegern auf dem Platz gehörte allerdings Eren Derdiyok. Der überzählige Schweizer Nationalstürmer musste auf der Ersatzbank mitansehen, wie sein erneut vor ihm berücksichtigter Konkurrent Joselu das wegweisende 2:0 (47.) markierte.

Nicht zu stoppen ist derzeit der ungarische Stürmer Szabo Huszti. Der Rückkehrer von Zenit verlängerte Hannovers Ungeschlagenheit vor eigenem Anhang nahezu im Alleingang auf 21 Spiele. Das 1:0 Stindls bereitete er vor, das 2:0 markierte der Osteuropäer selber. An neun der letzten zehn Treffer war Huszti direkt beteiligt. Bei Nürnberg versagte speziell Timm Kloses Abwehrpartner Nilsson, der die letzten beiden Gegentore mit dilettantischen Fehlern verursachte. Klose und Co. schlitterten gegen den Euro-League-Teilnehmer ungebremst ins 1:4-Debakel.

si/fal

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