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Gygax trifft, aber jubelt nicht

Ausgerechnet der langjährige Zürcher Publikumsliebling liess im Letzigrund mit dem Treffer zum 2:2 für Luzern die Siegesträume des FCZ platzen.

Daniel Gygax erlief in der 78. Minute einen weiten Pass von Thomas Prager und schob den Ball am machtlosen Zürcher Goalie Andrea Guatelli vorbei über die Torlinie. Doch während seine Mannschaftskollegen ausgelassen jubelten, blieb Gygax stumm. «Die acht Jahre beim FC Zürich haben natürlich Spuren bei mir hinterlassen», erklärte er im Interview nach dem Spiel. «In meinem Bekanntenkreis hat es fast nur FCZ-Fans, deshalb war es schon ein sehr spezieller Abend für mich.»

Der Abend wäre für Gygax und seine Luzerner sogar noch spezieller geworden, hätte in der 27. Minute nicht der Innenpfosten einen weiteren Torerfolg des Aargauers verhindert. João Paiva hatte ihn nach einem haarsträubenden Ballverlust von Ludovic Magnin bedient. «Die vergebene Chance hat brutal an mir genagt», gab Gygax zu.

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