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«Genf ist eine Fussballstadt»

Der Servette-Präsident Hugh Quennec spricht über die Zukunft des Traditionsvereins aus der internationalen Stadt an der Rhône.

Die Unabsteigbaren: Der Servette FC ist der einzige Verein der Schweiz, der sportlich noch nie abgestiegen ist.
Die Unabsteigbaren: Der Servette FC ist der einzige Verein der Schweiz, der sportlich noch nie abgestiegen ist.
Keystone

Eine, um es vorsichtig zu formulieren, approximative Buchhaltung, ein finanzielles Loch von rund neun Millionen Franken und Anhänger, die dem Club angewidert den Rücken kehrten: Vor zwei Monaten sah es ganz danach aus, als ob sich in Genf das Szenario von Neuchâtel Xamax wiederholen würde, wo sich die Pleite des Vereins nach der irrlichternden Präsidentschaft des tschetschenischen Investors Bulat Tschagajew nicht mehr verhindern liess. Doch die Geschichte wiederholte sich nicht. Genf blieb die fussballerische Stunde null erspart. Vergangenen Montag hat ein Genfer Gericht das Konkursverfahren im Fall Servette beendet; eine Gruppe von Geldgebern des Genfer Finanzplatzes hatte rund drei Millionen Franken überwiesen. Architekt dieser wundersamen Rettung ist Hugh Quennec. Der Québécois war kein Unbekannter im sportlichen Genf, aber mit Fussball hatte er nicht viel am Hut.

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