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Der Tag der vergebenen GC-Chancen

Die Grasshoppers buchen in Vaduz den ersten Auswärtspunkt. Es wäre aber mehr dringelegen.

Erste Auswärtspunkte: So richtig zufrieden kann Pierluigi Tami aber mit der Leistung seines Teams nicht sein.
Erste Auswärtspunkte: So richtig zufrieden kann Pierluigi Tami aber mit der Leistung seines Teams nicht sein.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Doppeltes Pech: Runar Mar Sigurjonsson scheitert in der zweiten Halbzeit gleich zwei Mal am Pfosten.
Doppeltes Pech: Runar Mar Sigurjonsson scheitert in der zweiten Halbzeit gleich zwei Mal am Pfosten.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Umkämpfte erste Halbzeit: Keine Mannschaft kann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken.
Umkämpfte erste Halbzeit: Keine Mannschaft kann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Nach einer knappen Stunde war sie zum ersten Mal da: die grosse Chance der Grasshoppers, mehr als diesen einen Punkt aus Vaduz mitzunehmen. Numa Lavanchy war auf der rechten Seite durchgebrochen, lupfte den Ball in den Fünfmeterraum, wo Runar Sigurjonsson diesen gleich zweimal an den Pfosten bugsierte. Es waren die Stangentreffer drei und vier in diesem Spiel, nachdem die Vaduzer in der ersten Halbzeit zweimal das Pech beklagt hatten.

Das zweite Mal schnupperte GC in der Nachspielzeit am ersten Auswärtssieg, doch Caio scheiterte aus bester Position am Vaduzer Keeper Benjamin Siegrist. Auch Vaduz wäre in der Schlussphase fast zum Siegtreffer gekommen. In der 85. Minute streifte ein Kopfball von Moreno Costanzo haarscharf am Pfosten vorbei.

Doppeltes Aluminium-Pech

GCs Isländer Sigurjonsson war jener Spieler, der mit den garstigen Bedingungen beim Schneetreiben im Rheinpark vor allem in der zweiten Halbzeit am besten zurecht kam. Zwei Minuten nach seinem Doppelpfosten parierte Siegrist seinen satten Schuss aus rund 18 Metern.

In der ersten Halbzeit konnte sich GC glücklich schätzen, nicht in Rückstand geraten zu sein. Zweimal verhinderte die Torumrandung einen Gegentreffer. In der 17. Minute landete ein Heber von Franz Burgmeier auf der Latte, sechs Minuten später prallte eine Flanke von Moreno Costanzo am Pfosten ab. Hätte nicht Albion Avdijaj, der im Abseits gestanden war, sondern Burgmeier den Abpraller verwertet, hätte der Treffer gezählt.

Mitunter missglückten den Zürchern immer mal wieder Klärungsversuche, als sie Vaduzer Angriffe eigentlich entschärft hatten, so auch vor Burgmeiers Heber. Ihrerseits wurden die Grasshoppers vor der Pause nur einmal gefährlich. Den sehenswerten Weitschuss von Caio lenkte Siegrist entscheidend ab.

Trotz einer Steigerung in der zweiten Halbzeit bleibt GC in der Super League ohne Auswärtssieg.

Vaduz - Grasshoppers 0:0

4085 Zuschauer. - SR Pache.Vaduz: Siegrist; Hasler, Konrad, Bühler, Borgmann (63. Brunner); Muntwiler; Kukuruzovic, Costanzo, Ciccone; Avdijaj (77. Schürpf), Burgmeier (84. Zarate).Grasshoppers: Vasic; Lavanchy, Zesiger, Pnishi, Bamert; Brahimi, Källström; Caio, Sigurjonsson (82. Tabakovic), Andersen; Munsy.Bemerkungen: Vaduz ohne Göppel, Messaoud (krank), Grippo, Strohmaier, Janjatovic, Felfel (verletzt) und Baldinger (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Basic (gesperrt) und Alpsoy (verletzt). 17. Heber von Burgmeier auf die Latte. 23. Flanke von Costanzo an den Pfosten. Verwarnungen: 37. Avdijaj (Foul). 40. Hasler (Foul). 62. Källström (Foul).

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