Zum Hauptinhalt springen

Gavranovic macht dem FCZ wieder Mut

Für Rolf Fringer gilt am Sonntag gegen Servette: Verlieren verboten. Der Trainer des FC Zürich setzt seine Hoffnungen auf Mario Gavranovic, der für die Schweiz als Doppeltorschütze gegen Kroatien glänzte.

Weiss, wo das Tor steht: Mario Gavranovic konnte sich für den FCZ bisher mit zwei Auswärtstoren auszeichnen.
Weiss, wo das Tor steht: Mario Gavranovic konnte sich für den FCZ bisher mit zwei Auswärtstoren auszeichnen.
Keystone

Die Saison ist erst fünf Runden alt und der FCZ steckt mit mageren vier Punkten bereits wieder in einer kleinen Krise. Normalerweise wollen Trainer in solchen Situationen die Mannschaft beisammenhaben und geben ihre besten Spieler nur ungern für Länderspiele an die Nationalmannschaft ab. Im Fall von Mario Gavranovic könnte der Auftritt gegen Kroatien vom Mittwoch aber die grosse Initialzündung für den Stürmer und den FC Zürich sein. «Das gibt Mario sicher Mumm, jetzt ist aber wichtig, dass er das in den nächsten Spielen auch bei uns macht», sagt Rolf Fringer im FCZ-TV.

Der neue Coach hat sich den Auftritt von Mario Gavranovic in Split ganz genau angeschaut und gesehen, dass sich sein Schützling vor allem durch seinen Killerinstinkt auszeichnen konnte. «Ich habe mich für Mario gefreut. Er hat gezeigt, dass er Tore schiessen kann. Er ist torgefährlich. Das hat er vor allem auch in der Vorbereitung bewiesen.» Die Saisonvorbereitung ist aber längst Vergangenheit, und Rolf Fringer muss zugeben, dass er sich von den ersten Eindrücken der Mannschaft blenden liess. «Wir haben in den Testspielen oft hoch gewonnen und keine Tore kassiert. Das hat uns trügerische Sicherheit verliehen», so Fringer.

Servette als Aufbaugegner

Das falsche Selbstvertrauen könnte dem FCZ auch am Sonntag gegen Servette zum Verhängnis werden, denn der Tabellenletzte aus Genf glänzte zum Saisonauftakt nur als Punktelieferant. Für die Zürcher eigentlich der perfekte Gegner, um wieder in Schwung zu kommen, aber angesichts der fragilen Verfassung von Rolf Fringers Mannschaft ist sogar das Spiel gegen Servette kein Selbstläufer.

Hoffnung gibt aber die Ausbeute von Mario Gavranovic, der in zwei von drei Auswärtsspielen traf – zu einem Sieg auf fremdem Terrain haben die beiden Tore des schweizerisch-kroatischen Doppelbürgers jedoch nicht geführt. Für Fringer ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis sich die Qualitäten von Gavranovic vollumfänglich auszahlen. «Es ist wichtig, dass Mario gut spielt, torgefährlich ist und Tore schiessen kann, dann haben wir alle Freude beim FCZ.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch