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Fussball hebt das Kuba-Embargo auf

Für die Partie zwischen Kuba und den USA reisten erstmals seit 1947 wieder amerikanische Fussballer nach Kuba. Die Teams trafen im Rahmen der WM-Qualifikation aufeinander.

Mehr als 60 Jahre nach dem letzten Spiel auf der Insel, führte die WM-Qualifikation die Amerikaner wieder ins Land des politischen Erzfeindes. Die Amerikaner waren die Favoriten. Zu schwach sind die Kubaner, die keine richtige Fussballtradition kennen. Trotzdem redet US-Trainer Bob Bradley die Mannschaft vom Kommunistenstaat stark «Sie vereinen die Athletik des karibischen Fussballs und den feinen lateinamerikanischen Stil».

Dass ein Fussballspiel mit politischer Brisanz stattfinden würde, merkte man. In den kubanischen Medien wurde die Partie im Vorfreld intensiv diskutiert und auch das Pedro-Marrero-Stadion war ausverkauft. Dafür sorgte, wie für so vieles andere auch, der Staat, der die Preise für die Tickets sehr tief ansetzte.

Die Spieler konzentrieren sich auf die Partie

Aber auch die Amerikaner durften sich trotz Embargo Hoffnungen auf Fan-Unterstützung machen. Die Interessensvertretung, die Washington statt einer Botschaft in Kuba unterhält, hatte eine kleine Fansektion organisiert. Die Atmosphäre kümmerte die Spieler jedoch nur am Rande. Beide Seiten spielten die politische Komponente der Partie herunter. «Wir sind alle Profis», bestätigte der Captain der Amerikaner Carlos Bocanegra.

DIe Partie endete mit einem 1:0 für die Amerikaner.

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