Zum Hauptinhalt springen

«Für mich war das klar kein Penalty»

Ein nicht geahndetes Handspiel hätte den Sieg gegen Portugal kippen können. Was Verteidiger Johan Djourou und seine Nati-Kollegen zur Partie sagen.

«Das gibt Selbstvertrauen»: Zufriedene Schweizer nach dem Sieg gegen den Europameister. Video: TA

Breel Embolo strahlte übers ganze Gesicht, als er frisch geduscht in die Mixed Zone kam. Soeben hatte der 19-Jährige mit seinem Team Europameister Portugal zum Start in die WM-Qualifikation 2:0 bezwungen. In Basel, seiner Heimat, schoss er sein Team in Führung: «Es ist immer wieder ein unglaubliches Gefühl, für die Schweiz zu spielen, vor allem hier in Basel.»

Für Embolo war die Teamleistung der Schlüssel zum Sieg, jeder habe sich für den andern in die Zweikämpfe gehauen. Und ausserdem: «Wir haben sehr, sehr mutig nach vorne gespielt.» Etwas nüchterner analysierte naturgemäss Portugals Innenverteidiger José Fonte: «Der Unterschied war, dass die Schweiz zwei Tore erzielt hat und wir keines. Ansonsten war das eine gute Leistung von uns.»

Genau diese Effizienz fehlte den Schweizern an der EM. Sie sei der Unterschied gewesen zwischen dem Turnier in Frankreich und dem Sieg gegen den Europameister, befand Haris Seferovic: «Wir hatten zwei Chancen und machten daraus zwei Tore. Zudem haben wir sehr stark gekämpft, somit war der Sieg aus meiner Sicht verdient.»

Glück hatte die Schweiz in der ersten Halbzeit, als Schiedsrichter Mathieu Lahoz nach einem Handspiel von Johan Djourou auch auf Strafstoss hätte entscheiden können. Obwohl, Djourou selber sah dies anders: «Stephan (Lichtsteiner, d. Red.) schiesst mich aus nächster Nähe an. Für mich war das klar kein Penalty.»

So blieb am Schluss ein beachtlicher Erfolg – und der Schweizer Nationalmannschaft gelang es endlich, auch resultatmässig zu zeigen, welches Potenzial in ihr steckt. Ein willkommener Erfolg, insbesondere für Embolo. Am Freitag steht das Hammerduell gegen die Bayern an: «So ein Sieg wie heute gibt Selbstvertrauen – jetzt wollen wir mal sehen, was am Freitag passiert.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch