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Frings hat auch keine Lust mehr

Nach Kevin Kuranyi will jetzt auch Torsten Frings nicht mehr für DFB-Auswahl spielen. Zumindest überlegt sich der Werder-Profi den Rücktritt.

Nach seiner Verbannung auf die Ersatzbank in den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Russland (2:1) und Wales (1:0) erwägt Mittelfeldspieler Frings seinen Abschied aus der deutschen Nationalmannschaft. «Klar, ich denke an einen Rücktritt. Nicht, weil ich beleidigt bin, sondern weil mir die letzten Tage die Augen geöffnet haben», sagte der 31-Jährige der «Bild-Zeitung».

Allerdings brauche eine derartige Entscheidung Zeit. Das könne ein paar Tage oder Wochen dauern. «Da bitte ich alle Beteiligten um Verständnis», meinte der Routinier von Werder Bremen, der sich von Bundestrainer Joachim Löw nicht genug gewürdigt sieht. Zwar habe ihm der Coach versichert, dass er weiter auf ihn baue, doch Frings gab an, davon nichts zu spüren.

«Eine Demütigung»

«Ich merke es halt nicht. Und mit fast 32 Jahren hast du ein Gespür für so etwas. Ich sehe bei ihm derzeit keine Perspektive für mich», sagte Frings. Dass er sich nach seinem sechsminütigen Einsatz gegen Russland im Spiel gegen Wales nicht einmal warmlaufen durfte, sei für ihn «die Krönung, eine Demütigung» gewesen.

Löw wies derartige Vorwürfe zurück. Die Nicht-Berücksichtigung sei «keine Frage fehlenden Respekts ihm gegenüber, sondern der Einschätzung der sportlichen Situation im Nationalmannschafts-Kader und damit auch seiner sportlichen Perspektiven», sagte der Bundestrainer.

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