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Blinde Wut – Fortes Flucht vor den Fans

Uli Forte rettet sich im Letzigrund vor den aufgebrachten FCZ-Anhängern in die Katakomben und schildert später das Schreckerlebnis.

Auf und davon: Forte rennt im Eiltempo in die Garderobe.

Das war knapp, sehr knapp. Uli Forte und sein Staff entkommen nach Spielschluss im letzten Augenblick den wütenden Zuschauern im Stadion. Während der SRF-Livesendung nimmt der Trainer des FC Zürich ausführlich Stellung zum Abstieg in die Challenge League. Doch das Interview mit Moderator Rainer Maria Salzgeber muss plötzlich unterbrochen werden.

Anhänger der aufgeheizten Südkurve lösen sich aus dem Block und steuern direkt auf den Spielereingang zu. «Ich habe gesehen, wie ganz viele vermummte Fans die Haupttribüne gestürmt haben. Dann musste ich wie alle anderen wegrennen und mich im Bauch des Stadions in Sicherheit bringen», sagt Forte eine Viertelstunde nach dem Zwischenfall.

Mehrere Dutzend in schwarz gekleidete Ultras preschen bis zur Kabine der FCZ-Spieler vor, ehe sie von einer Guppe Deltas zurückgedrängt werden. «Nachher habe ich nicht mehr viel mitbekommen. Wir sind sofort hermetisch abgeriegelt worden», sagt Forte und zeigt trotz der hohen Gewaltbereitschaft Verständnis für den Unmut der Fans. «Dass das Ganze explodiert, ist irgendwie verständlich. Die Fans haben diese Saison fast den besten Job gemacht. Sie haben uns immer unterstützt, egal in welchem Spiel.»

Live auf Sendung: Salzgeber muss das Interview mit Forte abbrechen.

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