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FCZ-Fehlschütze Margairaz darf weiter Penaltys schiessen

Obwohl er seinen Elfmeter gegen Sion kläglich vergab, geniesst der Mittelfeldspieler weiter das Vertrauen von Trainer Urs Fischer.

Margairaz' missratener Penalty-Lupfer in Sitten. Video: Youtube.

Heute empfängt der FC Zürich im Letzigrund Aufsteiger Servette zum Duell der Auftakt-Verlierer. Die Zürcher stehen dabei noch mehr unter Druck als die Genfer, ist ihr Saisonziel doch kein geringeres als der Meistertitel. Bei allfälligen Penaltys will der Stadtklub trotzdem weiter auf die Karte Xavier Margairaz setzen. «Wenn Xavier anläuft, ist das gut so», sagte Trainer Urs Fischer dem «Blick». Margairaz sagt: «Ich fühle mich gut und werde die Verantwortung übernehmen.»

Namhafte Fussball-Experten hätten sich anders entschieden. Timo Konietzka, der mit dem FCZ dreimal Meister und Cupsieger war, sagte gegenüber Redaktion Tamedia, Margairaz' Aktion sei «überheblich und arrogant sondergleichen» gewesen. Margairaz dürfe auf Lebzeiten keinen Elfmeter mehr treten. «Das war eine absolute Frechheit gegenüber der Mannschaft.» Der frühere FCZ- und GC-Manager Erich Vogel erklärte: «Bei solchen Spielern steht das Ego sehr weit vorne, sie wollen das Spiel allein entscheiden oder in der Zeitung stehen.»

Fünf Verletzte beim FCZ

FCZ-Trainer Fischer warnte seine Spieler derweil davor, die Servettiens zu unterschätzen: «Ich habe den Match Servette gegen Thun zweimal im TV angeschaut. Man hat zwar durchaus gemerkt, dass es das erste Spiel der Saison war, aber es war auch ersichtlich, dass Servette Fussball spielen wollte, hoch stand und immer versuchte, Thun unter Druck zu setzen.» Servette sei ein solide Mannschaft.

Fischer muss gegen Servette auf die verletzten Beda, Chermiti, Magnin, Zouaghi und Chikhaoui verzichten. Die Aufstellung des FCZ dürfte deshalb so aussehen: Leoni; Philippe Koch, Raphael Koch, Teixeira, Rodriguez; Schönbächler, Aegerter, Margairaz, Djuric; Mehmedi, Alphonse.

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