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FCB strebt heute den 14. Cup-Sieg in Serie an

Über die Zielsetzung in der zweiten Cup-Runde verliert man beim FC Basel keine grossen Worte: siegen und weiterkommen.

Es ist im zehnten Jahr als Trainer in Basel eine lange Reihe von 38 nationalen Cup-Spielen, die Christian Gross hinter sich hat. Und eine durchaus beeindruckende: Fünf Niederlagen stehen lediglich zu Buche, vier davon auswärts. 2000 und 2001 schied der FCB in Lausanne aus, 2003 bei den Grasshoppers und ein Jahr darauf in Thun. Ein einziges Mal, im Dezember 2005, ging unter Gross ein Heimspiel im Cup verloren – mit 3:4 gegen den FC Zürich.

Seither blieb der FCB in 13 Spielen ungeschlagen, holte 2007 den Cup und verteidigte diesen im April dieses Jahres. Sich nun auch in Bulle, im 14. Spiel in Serie durchzusetzen, verlangt Gross von seiner Mannschaft. Schliesslich steht nicht nur der Cup-Hattrick auf dem Spiel, sondern auch eine andere, bemerkenswerte Reihe: In seiner Trainerkarriere hat Gross mit Ausnahme des ersten Cupspiels mit dem FC Wil nie mehr gegen einen unterklassigen Herausforderer den Kürzeren gezogen.

Und so hat der Trainer «seit Wochenbeginn» bei seinen Spielern mal wieder den Sinn für die Einmaligkeit einer Cup-Partie geschärft. Zumal seine Mannschaft etwas durchhängt und er den FC Bulle «individuell noch eine Stufe stärker» als den letzten Cup-Kontrahenten FC Schötz einschätzt. Und der, ebenfalls Erstligist, machte dem FCB den 1:0-Erfolg bekanntlich schwer.

Gegen Barberis

Ausserdem, sagt der Trainer, «spielen wir nicht nur gegen den FC Bulle, sondern auch gegen einen verdienstvollen ehemaligen FCB-Spieler». Schmunzelnd malte sich Gross gestern aus, wie Sébastien Barberis als Sportchef die Freiburger mit der Erinnerung an die vielen Jahre in der FCB-Garderobe einstellen wird: «Der kennt die Geschichte, der weiss, was wichtig ist.»

Personell steht die Begegnung heute Abend in Bulle einerseits unter dem Zeichen der Länderspiele, von denen ein müder Benjamin Huggel zurückkehrt. Scott Chipperfield schied zur Halbzeit des Spiels Australien-Katar (4:0) in Sydney mit gesundheitlichen Problemen (Niere) aus. Abklärungen sollen nach der Rückkehr in Basel erfolgen.

Ohne Carlitos

Dann wird die Mannschaft via Tageshotel in Bern schon unterwegs sein an die Sprachgrenze. Ohne Carlitos, für den ein Einsatz noch zu früh kommt, dafür mit Ivan Ergic, Marco Streller und François Marque, den der Trainer wieder anstelle von U21-Nationalspieler Beg Ferati in der Innenverteidigung ankündigt. Gegen einen Erstligisten, den Gross mit «sehr solide und athletisch» beschreibt, fordert Gross fünf Tage vor dem Höhepunkt diesen Herbstes gegen den FC Barcelona einen «höhertourigen, dynamischeren und effizienteren» Auftritt als zuletzt.

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