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«Es geht auch ohne Marco Streller»

Eine Nacht nach der Heimpleite gegen St. Gallen hat Paulo Sousa keine neuen Erkenntnisse gewonnen. «Man kann nicht immer das Optimum erwarten», sagt der FCB-Trainer vor dem Spiel gegen Sion.

Nach einer Enttäuschen hilft es oftmals, eine Nacht drüber zu schlafen. «Morgen sieht alles anders aus», pflegt man zu sagen. Dieser Effekt hat sich bei Paulo Sousa nach der 0:2-Niederlage gegen St. Gallen nicht eingestellt. Allerdings hatte er sich schon unmittelbar nach dem Spiel selbstkritisch geäussert. Und noch immer macht er das fehlende Tempo im Angriffsspiel seines FC Basel und falsch getroffene Entscheidungen auf und neben dem Feld für die Pleite verantwortlich. Falsche Entscheidungen wie etwa jene, nicht mit einem gelernten Mittelstürmer angefangen zu haben. «Wir erhofften uns, dass Kakitani mit seiner Beweglichkeit die gegnerische Abwehr auseinanderreissen kann», erklärt Sousa.

Kakitani konnte dies Erwartungen aber nur gerade in der Startviertelstunde erfüllen. Danach tauchte der Japaner ins Mittelfeld und -mass ab. Der kränkelnde Marco Streller, der auch an einem schlechten Tag die Verteidiger beschäftigen und somit Löcher für die Mittelfeldspieler reissen kann, wurde schmerzlich vermisst. «Marco ist ein Stürmertyp, den man nur sehr selten findet. Und mit seiner Ausstrahlung, dem Respekt, den Mitspieler und Gegner vor ihm haben, ist er sehr wichtig», sagt Sousa über seinen Captain. Dass der FCB nun aber von Streller abhängig sei, dagegen wehrt sich der Portugiese: «Wir haben im ersten Spiel gesehen, dass es auch ohne Streller geht.»

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