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Erotische Einlage statt Beweise bei der Fifa

Nach einem Tag voller bizarrer Wendungen wurde der 61. Fifa-Kongress eröffnet, und der angezählte Joseph Blatter kann kurz durchschnaufen. Blatter steht vor der Wiederwahl.

Der Tag, an dem ein «Tsunami» über die Fifa hinwegbrausen sollte, endete mit einer kleinen erotischen Einlage. Kurz nach 18 Uhr stolzierte Grace Jones, schon unglaubliche 63 Jahre alt, von der Bühne und näherte sich den swingenden Fifa-Rentnern. Da geschah es: Sie tänzelte auf dem Schoss von Don Julio Grondona (79), erster Vizepräsident des Fussball-Weltverbandes und einer der gierigsten Funktionäre weltweit.

Jones und Grondona, die Schöne und das Biest – welch bizarre Combo. Nein, die Eröffnung des 61. Fifa-Kongresses im Zürcher Hallenstadion bot ausser diesem kleinen Jux keine weiteren Enthüllungen. Die Fussballfamilie feierte, sang und klatschte. Wie hatte Clan-Chef Joseph Blatter noch tags zuvor erklärt: «Krise? Wir haben keine Krise, nur einige Schwierigkeiten. Und die lösen wir in der Familie.»

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