Zum Hauptinhalt springen

«Er verwirrt und provoziert»

Der FC Basel spielt heute Abend in der Europa League gegen Videoton aus Ungarn. In der Super League hat sich der Meister gefangen und setzt nun zur Aufholjagd an. Dank Murat Yakins neuem Stil?

In der Super League schlägt jeder jeden. Das Spitzenduo GC/St. Gallen schwächelt, die Verfolger Sion und Basel waren zuletzt die grossen Profiteure. Leader GC verlor bei Schlusslicht Servette und gab zu Hause gegen den Drittletzten Lausanne Punkte ab. St. Gallen liess im eigenen Stadion gegen Sion drei Zähler liegen und ging mit 0:3 ein. Basels Captain Marco Streller erklärte nach dem Spiel gegen YB: «Ich habe meinen Teamkollegen gesagt: ‹Wenn wir heute gewinnen, sind wir wieder voll dabei.›» Auch Experten sagen, dass mit dem FCB nach den Siegen gegen den FCZ und YB unter dem neuen Trainer Murat Yakin wieder zu rechnen ist.

Luzerns Sportchef Heinz Hermann, der Murat Yakin in Luzern nach einem mässigen Saisonstart nach sechs Runden entlassen hat, traut dem FC Basel jetzt einiges zu. Zwar stecke Basel nach den namhaften Abgängen von Abraham, Chipperfield, Huggel, Shaqiri und Xhaka immer noch in einem Prozess. «Doch unter Murat Yakin hat sich das Team weiter gefestigt. Die Siege gegen den FCZ und YB waren wegweisend. Die Tendenz unter Yakin zeigt klar nach oben.» Und zur Konkurrenz sagt Hermann: «Ich habe erwartet, dass GC und St. Gallen das nicht durchziehen können», sagt der Zürcher. GC hätte in der letzten Saison noch gegen den Abstieg gespielt, St. Gallen sei der Aufsteiger. «Es wäre zu euphorisch gewesen, wenn man in diesen Clubs schon vom Titel gesprochen hätte.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.