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GC in Istanbul chancenlos

Die Gruppenphase der Europa League wird wohl ohne die Grasshoppers stattfinden. Die Zürcher verlieren das Playoff-Hinspiel bei Fehnerbahce 0:3.

Vor dem Aus: Caio (l.) und die Grasshoppers brauchen im Rückspiel ein Wunder, wenn sie sich für die Europa League qualifizieren wollen. (18. August 2016)
Vor dem Aus: Caio (l.) und die Grasshoppers brauchen im Rückspiel ein Wunder, wenn sie sich für die Europa League qualifizieren wollen. (18. August 2016)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Goalie Vaso Vasic hat das Nachsehen – nach der 0:3-Niederlage bei Fehnerbahce Istanbul sind die Europacup-Träume so gut wie ausgeträumt.
Goalie Vaso Vasic hat das Nachsehen – nach der 0:3-Niederlage bei Fehnerbahce Istanbul sind die Europacup-Träume so gut wie ausgeträumt.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Lucas Andersen (l.) im Zweikampf mit Robin van Persie – das Team aus Istanbul ist mit hochkarätigen Profis besetzt.
Lucas Andersen (l.) im Zweikampf mit Robin van Persie – das Team aus Istanbul ist mit hochkarätigen Profis besetzt.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Dass es für die Grasshoppers im Stadion Sükrü Saracoglu in Istanbul ein schwieriges Unterfangen werden würde, war bereits nach der Auslosung klar. Da die Zürcher das angestrebte Auswärtstor nicht zustande brachten, bedarf es im Rückspiel in einer Woche im Letzigrund einer GC-Sternstunde, will das Team von Coach Pierluigi Tami nach dem 0:3 die Gruppenphase der Europa League dennoch erreichen.

Bereits in der 4. Minute gerieten die Grasshoppers durch einen Treffer des Marokkaners Aatif Chahechouhe ins Hintertreffen. GC-Goalie Vaso Vasic trug dabei eine Mitschuld, in der Folge vermochte der 26-Jährige jedoch mit starken Paraden mehrere vielversprechende Chancen der Türken zu vereiteln.

Joker als Doppeltorschütze

In der 72. Minute war Vasic bei einem Schuss aus 15 Metern von Miroslav Stoch jedoch machtlos. Kurz vor Schluss traf der Slowake ein zweites Mal und sorgte so dafür, dass Fenerbahce mit der Europa-League-Gruppenphase planen kann.

Das Resultat ging am Ende auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung. Das von Beginn weg ziemlich einseitige Geschehen, entwickelte sich nach der Pause zusehends in einen Monolog der Türken. Auch wenn GC-Captain Kim Källström gewillt war, dem Spiel der Zürcher Ordnung und Ruhe zu verleihen, war gerade das Mittelfeld von GC dem Dauerdruck nicht gewachsen. Erstaunen konnte dies nicht. Neben dem Roma-Rückkehrer Uçan standen in dieser Reihe bei Fenerbahçe mit Mehmet Topal und Ozan Tufan zwei unbestrittene Stammspieler der türkischen EM-Mannschaft auf dem Platz.

Gelungener Einstand für Advocaat

Für die Gäste kam erschwerend hinzu, dass sie je länger desto weniger die Kraft hatten, den Rhythmus von Fenerbahçe wenigstens für kurze Phasen zu brechen. Das war ihnen gerade in der ersten halben Stunde noch gelungen, später in Ansätzen nur noch in den Schlussminuten, als das Spiel bereits entschieden war. Eine richtige Torchance erspielten sich die Zürcher bloss eine einzige: Der Schuss von Ridge Munsy kurz nach der Pause aus halbrechter Position war für Fenerbahçes Torhüter Volkan Demirel allerdings keine Herausforderung.

Bei Fenerbahce, das in der 3. Qualifikationsrunde mit dem Gesamtskore von 3:4 an Monaco gescheitert war, stand erstmals der neue Coach Dick Advocaat an der Seitenlinie. Das Rückspiel in Zürich findet am kommenden Donnerstag statt.

Fenerbahce Istanbul - Grasshoppers 3:0 (1:0) 25'000 Zuschauer. - SR Schörgenhofer (AUT). - Tore: 4. Chahechouhe 1:0. 72. Stoch 2:0. 92. Stoch 3:0. Fenerbahce Istanbul: Volkan; Van der Wiel, Skrtel, Neustädter, Kaldirim; Tufan, Topal, Uçan; Emenike, Fernandão (67. Van Persie), Chahechouhe (68. Stoch). Grasshoppers:Vasic; Lavanchy, Pnishi, Bamert, Lüthi; Källström; Caio (74. Kamberi), Basic, Sigurjonsson (84. Brahimi), Gjorgjev (64. Andersen); Munsy. Bemerkungen: Grasshoppers komplett. Verwarnung: 60. Munsy (Foul).

SDA/fal

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