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Doch wieder eine Finalissima

Die Fussballklubs wollen die Finalissima abschaffen. Doch SRG und Teleclub halten an den bisherigen Verträgen fest.

Trotz Risiko: Die Finalissima gibts auch nächstes Jahr.
Trotz Risiko: Die Finalissima gibts auch nächstes Jahr.
Keystone

Eine Woche nach dem WM-Final in Südafrika startet in der Schweiz die Super League in die neue Saison. Das Sportereignis wirft allerdings bereits einen langen Schatten voraus: Der Spielplan, der heute offiziell bekannt gegeben wird, sieht anders aus, als es die Super-League-Klubs wollten. Die Vereine hatten sich an einer ausserordentlichen Generalversammlung vor zwei Wochen für eine Planung über die Spiele sämtlicher 36 Runden und damit gegen das heutige Finalissima-System ausgesprochen. Nun müssen sie zur Kenntnis nehmen: Keiner ihrer beiden Forderungen wurde entsprochen.

«Diese Änderungen hätten dem gültigen TV-Vertrag widersprochen», erklärt Edmond Isoz, Senior-Manager der Swiss Football League. Die SRG habe sich bei den Verhandlungen zwar gesprächsbereit gezeigt. Im Gegenzug habe der Sender aber mehr Flexibilität bei der Auswahl seiner sechs Direktübertragungen erwartet. Gemäss Vertrag muss die SRG jeweils zwölf Tage im Voraus anmelden, welche Partien sie live senden will. Eine kürzere Frist würde die Chancen des Senders erhöhen, auch bei den wirklich entscheidenden Spielen dabei zu sein. Dagegen wehrt sich wiederum der zweite Fernsehpartner Teleclub. Teleclub darf alle Spiele zeigen, die die SRG nicht übertragen will, und möchte der Konkurrenz verständlicherweise nicht noch mehr Vorteile verschaffen. «Die Verhandlungen drehen sich im Kreis», stöhnt Edmond Isoz. Des Zeitdrucks wegen habe man sich nun dazu entschlossen, vorderhand einen Spielplan für die erste Saisonhälfte zu erstellen und parallel dazu weiter nach einer Lösung zu suchen.

BZ/pas

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