Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Im Kriegsland lebt der WM-Traum

Syrien darf weiter auf die erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde hoffen. Im Hinspiel der Asien-Barrage gegen Australien schaffte Omar al-Soma (Nummer 9, im Bild) in der 88. Minute per Penalty den 1:1-Ausgleich. Aufgrund des Bürgerkriegs im eigenen Land muss Syrien seine Heimspiele im rund 8000 Kilometer entfernten Malaysia austragen. Viele Australier dürften damit ans Auswärtsspiel eine kürzere Anreise gehabt haben als das Heimteam. Bei Australien spielte Luzerns Tomi Juric bis zur 82. Minute und hatte in der 49. Minute bei einem Pfostenschuss Pech. Das Rückspiel findet am nächsten Dienstag in Sydney statt. Der Sieger wird in einer weiteren Barrage auf den Vierten der Nord- und Mittelamerika-Zone CONCACAF treffen.
Marco Reuss ist ein Pechvogel: Er verpasste die WM 2014 verletzt, ebenso die EM 2016 undn muss er bis in den Frühling 2018 pausieren, er hat sich das Kreuzband gerissen. Kurz: Das Verletzungspech klebt an ihm. Also sagt er: «Wir Topspieler verdienen viel Geld. Das ganze Geld würde ich verschenken, um gesund zu sein, um meinen Job ausführen zu dürfen.» Reus ist auf dem Weg zurück, es scheint alles bestens zu gehen, trotzdem muss er sich bremsen: «Mein Knie ist zwar überragend, fast schon zu gut, aber trotzdem darf ich nicht härter arbeiten, weil die Gefahr zu gross ist, dass das Knie durch eine zu hohe Belastung hinterher zu instabil ist.»
Jürgen Klinsmann ist als Trainer der USA entlassen worden, das hindert ihn nicht daran, die amerikanische Politik zu beobachten und zu kritisieren, allen voran den Präsidenten: «Donald Trump schiesst in seiner Emotionalität extrem über das Ziel hinaus und provoziert dadurch enorm viel Emotionalität bei den Menschen hier in den USA. Das ist nicht gut, gar keine Frage.» Klinsmann hat einige Anfragen von europäischen Vereinen bekommen, doch allen abgesagt. Er sehe sich momentan eher als Nationaltrainer.
1 / 6