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Die Young Boys trainieren im Kühlschrank

Am Donnerstag gastieren die Berner in der Europa League bei Zenit St. Petersburg. Heute hatten sie schon einmal Gelegenheit, sich an die klirrende Kälte zu gewöhnen.

Goalie Marco Wölfli (M.) als Vorturner.
Goalie Marco Wölfli (M.) als Vorturner.
Keystone
Jonglieren mit Mütze und Gesichtsschutz.
Jonglieren mit Mütze und Gesichtsschutz.
Keystone
François Affolter trotzt der Kälte ohne Mütze.
François Affolter trotzt der Kälte ohne Mütze.
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Für das Sechzehntelfinal-Rückspiel in St. Petersburg haben die Meteorologen Temperaturen um -15 Grad angesagt, der Wind macht die Kälte noch schneidender. «Für das Team ist es eine neue Erfahrung, bei solchen Temperaturen zu spielen. Wir sehen die Situation aber positiv und wollen uns von der Kälte nicht aus dem Konzept bringen lassen», sagt Christoph Spycher über die frostige Aufgabe, die YB mit einem 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel in Angriff nehmen wird.

Marco Wölfli warnt seine Kollegen davor, nur abzuwarten. Er hofft, dass YB auch offensive Akzente setzen kann. «Wir wollen uns der Herausforderung stellen und bereit sein. Zenit hat bestimmt mehr Erfahrung bei solcher Kälte anzutreten. Das muss aber nicht unbedingt ein Vorteil sein», erklärt der Berner Torhüter, der sich zuletzt in ausgezeichneter Form präsentierte.

YB-Trainer Vladimir Petkovic ist froh, dass er und seine Mannschaft bereits seit Dienstag in Russland weilen: «Die Spieler haben so genügend Zeit, sich zu akklimatisieren.» Petkovic verlangt absolute taktische Disziplin, um Zenit nicht durch Fehlpässe die Gelegenheit zum den gefürchteten Kontern und Pässen in die Tiefe zu geben. Als grossen Trumpf der Young Boys sieht er ihren Kampfgeist. Dass YB in den vier Partien des neuen Jahres stets einen Treffer in der Nachspielzeit erzielt habe, sei kein Zufall.

Die Plastikplane, welche den Rasen im Petrowsky-Stadion bedeckt hatte, wurde heute erstmals seit Dezember entfernt. Es zeichnet sich ab, dass das Spiel bei sehr schwierigen Terrainverhältnissen ausgetragen wird.

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