Zum Hauptinhalt springen

Die Tore von GC fielen zu spät

Thun kommt gegen die Grasshoppers zum vierten Heimsieg in Folge. Beim 3:2 erzielen die Berner Oberländer alle Tore vor der Pause. Die Zürcher waren erst am Schluss gefährlich.

Feierlaune bei den Thunern: Den Berner Oberländern gelang vor allem in der ersten Halbzeit fast alles.
Feierlaune bei den Thunern: Den Berner Oberländern gelang vor allem in der ersten Halbzeit fast alles.
Keystone
Erster Streich: Thuns Berat Sadik verwertet einen Penalty in der 8. Minute.
Erster Streich: Thuns Berat Sadik verwertet einen Penalty in der 8. Minute.
Keystone
Sanel Janic (l.) und Nassim Ben Khalifa sind enttäuscht. GC kommt nicht vom Fleck. Die Tore von Kahraba und Michael Lang in Thun kamen viel zu spät, um noch für eine Wende zu sorgen. Zu recht verlieren die Hoppers im Berner Oberland mit 2:3.
Sanel Janic (l.) und Nassim Ben Khalifa sind enttäuscht. GC kommt nicht vom Fleck. Die Tore von Kahraba und Michael Lang in Thun kamen viel zu spät, um noch für eine Wende zu sorgen. Zu recht verlieren die Hoppers im Berner Oberland mit 2:3.
Keystone
1 / 6

Nach 38 Minuten war die Partie entschieden: Gianluca Frontino schloss einen Konter nach dem Querpass von Aussenverteidiger Enrico Schirinzi aus kurzer Distanz zum 3:0 ab. Nur sechs Minuten zuvor war Schirinzi selbst erfolgreich gewesen. Nach einem Seitenwechsel von Berat Sadik stürmte er in den gegnerischen Strafraum und bezwang GC-Torhüter Daniel Davari mit einem nicht unhaltbaren Schuss aus halblinker Position.

Das halbstündige Thuner Feuerwerk hatte Topskorer Sadik in der 8. Minute selbst eröffnet: Vom Penaltypunkt aus verwertete er den Elfmeter, den er zuvor selbst gegen Sanel Jahic herausgeholt hatte. Es war das achte Saisontor des Finnen, der in den letzten fünf Spielen immer getroffen hat. Die Grasshoppers waren so erneut ein gutes Opfer für Thun. In den letzten drei Spielen hat das Team von Urs Fischer gegen die Zürcher elf Tore erzielt.

Schwache Bilanz von GC

Die Grasshoppers waren vor der Pause besser, als der 0:3-Rückstand vermuten liess. Sie hatten nicht einmal weniger Chancen als die Thuner - nur schossen sie keine Tore und waren nicht in der Lage, die Konter zu verhindern. Enttäuschend war darauf vielmehr, wie GC in den zweiten 45 Minuten zu keiner Reaktion und schon gar nicht zu einem Sturmlauf oder zu einer Aufholjagd fähig war.

Dass die Zürcher in den letzten zehn Minuten noch zu zwei Toren durch Munas Dabbur und Michael Lang kamen, war nicht das Resultat einer Steigerung, sondern die Folge von Konzentrationsmängeln in der Thuner Defensive. Vor der Nationalmannschaftspause und dem Derby gegen den FC Zürich am 19. Oktober fällt die Zwischenbilanz für GC schwach aus. Der Rekordmeister hat mehr als die Hälfte der Spiele in der Super League verloren.

Thun - Grasshoppers 3:2 (3:0) 5526 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 8. Sadik (Foulpenalty/Foul Jahic an Sadik) 1:0. 32. Schirinzi (Sadik) 2:0. 38. Frontino (Schirinzi) 3:0. 81. Kahraba (Dingsdag) 3:1. 90. Lang 3:2. Thun: Faivre; Glarner, Sulmoni, Schindelholz, Schirinzi; Hediger, Christian Schneuwly; Gonzalez (59. Cassio), Frontino (70. Kaludjerovic), Ferreira (82. Wittwer); Sadik. Grasshoppers: Davari; Lang, Gülen, Jahic, Pavlovic; Sinkala (33. Caio), Dingsdag; Kahraba, Abrashi, Ravet (46. Ben Khalifa); Dabbur. Bemerkungen: Thun ohne Siegfried, Reinmann, Zino und Schenkel (alle verletzt), GC ohne Ngamukol (verletzt) und Salatic (intern suspendiert). 84. Kopfball von Dabbur an den Pfosten. Verwarnungen: 7. Jahic (Foul), 35. Ravet (Foul). 76. Glarner (Unsportlichkeit).

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch