Zum Hauptinhalt springen

Die Sittener mit einem Bein in Europa

Der FC Sion kann nach dem 3:2-Heimsieg gegen den FC Luzern den Europacup planen. Die Innerschweizer verspielten eine 2:1-Führung im Tourbillon.

Auch im achten Anlauf vermochte der FC Luzern gegen Sion nicht zu gewinnen. Obwohl es für die Innerschweizer lange gut aussah, mussten sie sich 2:3 geschlagen geben und warten damit seit April 2003 auf einen Sieg im Tourbillon. Nelson Ferreira hätte für den FCL zum Matchwinner avancieren können. Nach der Walliser Führung durch Adailton (22.) gab Ferreira zuerst den mustergültigen Pass auf Nico Siegrist zum 1:1-Ausgleich in der 38. Minute. Kurz nach der Pause flankte Daniel Gygax in den Sittener Strafraum, Vilmos Vanczak wehrte mit dem Kopf ungenügend ab und Ferreira traf direkt mittels Fallrückzieher zum 2:1. Und wenn kurz darauf Siegrist seine grosse Chance verwertet hätte, wären die Gäste wohl mit drei Punkten heimgereist.

Aber mit einem grosszügigen Penaltypfiff kamen die Gastgeber wieder in die Partie zurück. Bei einem Kopfball-Duell zwischen Gygax und Goran Obradovic hatte Schiedsrichter Zimmermann eine Regelwidrigkeit entdeckt; den Elfmeter verwandelte der vier Minuten zuvor eingewechselte José Dominguez mit viel Glück.

Nur fünf Minuten später sorgte Giovanni Sio für den Sieg des Cupfinalisten, der drei Runden vor Saisonschluss seinen Vorsprung auf das fünftplatzierte Luzern auf sieben Punkte ausbaute. Damit dürfte den Sittenern die Teilnahme an der Europa League fast sicher sein.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch