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Die Liga sagt Ja zu Vladimir Petkovic

Der Schweizer Nationaltrainer soll einen neuen Vertrag über die EM 2020 hinaus erhalten. Das letzte Wort hat der Zentralvorstand.

ths.
Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic schaute in Muri bei Bern auf die EM-Qualifikation zurück.
Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic schaute in Muri bei Bern auf die EM-Qualifikation zurück.
Peter Schneider, Keystone
Neben Petkovic sprach auch Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami (r.). Er will bis zum nächsten Zusammenzug im März 2020 Klarheit, mit welchem Trainer die Schweiz weitergehen will.
Neben Petkovic sprach auch Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami (r.). Er will bis zum nächsten Zusammenzug im März 2020 Klarheit, mit welchem Trainer die Schweiz weitergehen will.
Peter Schneider, Keystone
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60 Spiele hat Vladimir Petkovic bislang als Nationaltrainer der Schweiz hinter sich gebracht. Zur Bilanz seit seinem Debüt im September 2014 gehören 34 Siege, zwei Achtelfinals an WM und EM, die Teilnahme am Finalturnier der Nations League und auch die Qualifikation für die EM im kommenden Sommer. «Wir haben mit Vladimir Petkovic einen erfolgreichen Trainer», hat Pierluigi Tami, der Direktor des Nationalteams, schon einmal gesagt.

Tamis wesentlicher Auftrag in diesen Wochen und Monaten ist es, sich mit Petkovic auf einen neuen Vertrag über den EM-Sommer hinaus zu einigen. Diesen Auftrag hat er vom Komitee der Swiss Football League erhalten, das beim Nationalcoach über das Vorschlagsrecht verfügt. Denn das Komitee will mit Petkovic auch in die nächsten zwei Jahre gehen. Das letzte Wort hat der Zentralvorstand des Schweizer Verbandes.

Letzte Punkte müssen noch geklärt werden

Die Absicht der Liga hat zum einen mit den Resultaten unter Petkovic zu tun, zum anderen auch mit der Erkenntnis, dass sich im Moment keine realistische Alternative zu ihm finden lässt, die mehr Erfolg versprechen würde. Die letzten Punkte für einen neuen Vertrag müssen nun noch geklärt werden. Dabei geht es ums Geld, natürlich, aber es geht auch um den weiten Begriff der Kommunikation, um den Wunsch eben, dass sich Petkovic nach aussen öffnet und mehr Bereitschaft zeigt, auf die Clubs, die Öffentlichkeit und die Medien zuzugehen.

Dass Petkovic bleiben will, hat er im vergangenen Dezember angetönt, als er seine Jahresbilanz präsentierte. Weiter hat das nicht überrascht. Petkovic hat es sich in der Schweiz gut und wohlig eingerichtet. Das mag er so schnell nicht wieder aufgeben.

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