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Die Krux mit dem Videobeweis

Die Fussball-Welt ruft bei strittigen Torsituationen nach technischen Hilfsmitteln. Im Eishockey existiert der Videobeweis schon länger – und trotzdem ist diese Lösung von Fehlentscheiden nicht gefeit.

Die jüngsten Szenen am vergangenen Samstag im Thuner Stadion Lachen und vor allem in der Emmenbrücker Gersag lassen nur noch einen Schluss zu: Fussball-Gralshüter, lasst doch bitte den Videobeweis zu. Dem FC Thun wurde gegen Bellinzona ein korrektes Tor wegen eines angeblichen Offsides aberkannt, der FC Luzern glich mit einem schon fast skandalösen Abseitstreffer gegen den FC Zürich aus. Bei der Zuhilfenahme von TV-Bildern wären Refs und Assistenten ziemlich sicher auf ihre Fehlpfiffe zurückgekommen.

Etwas anders verhielt es sich beim aberkannten Goal von Alex Frei bei der sonntäglichen Pleite gegen GC: Selbst die Bilder des Fernsehens klärten die Abseitsposition des vermeintlichen Basler Torschützen nicht restlos auf.

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